im Bild v.l: Ingrid Reischl (Obfrau d. WGKK), Susanne Latt (stv. Direktorin der Akademie), Regina Hladik (stv. Dir. der Akademie), Helga Schneider (Direktorin der Akademie) und Klaus Ropin (Leiter FGÖ)

Verleihung des Gütesiegels für Betriebliche Gesundheitsförderung; Foto: WGKK




Am 4. April 2019 wurde der Akademie für Fortbildungen und Sonderausbildungen (FBA) von der WGKK als Regionalstelle Wien des Netzwerks Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) gemeinsam mit 25 anderen österreichischen Firmen und Organisationen das Gütesiegel „Betriebliche Gesundheitsförderung“  in einem sehr feierlichen Rahmen In der WGKK-Zentrale verliehen. Diese Veranstaltung wurde von der WGKK-Obfrau Ingrid Reischl und Herrn Klaus Ropin als Leiter des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) begleitet.

Die Vorarbeiten für die Beantragung des Gütesiegels fanden bereits im Juni 2015 mit der Beschlussfassung, die Prinzipien der BGF nach der Luxemburger Deklaration an der FBA zu verankern, im Leitungsteam der FBA statt. Es wurde ein Konzept zur BGF an der FBA erstellt. Nach Kontaktaufnahme mit der WGKK konnte dann eine erste Standortbestimmung und eine Ressourceneinschätzung vorgenommen werden. Im Juni 2016 wurde eine Kooperationsvereinbarung mit der WGKK getroffen und die BGF Charta als Bekenntnis zur BGF als Teil der Unternehmenskultur und –politik unterschrieben. Im Jänner 2017 fand eine Kick off- Veranstaltung für das Projekt „Bewegte Akademie“  im Team statt. 

Ziele des Projekts waren:
Erhalt der Arbeitszufriedenheit der MitarbeiterInnen durch Optimierung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen 
„Gesunde MitarbeiterInnen an der Akademie als eine gesunde Trägereinrichtung“ 
Erhalt der Motivation und des Engagements der MitarbeiterInnen durch Förderung einer aktiven MitarbeiterInnenbeteiligung und Stärkung persönlicher Kompetenzen entsprechend dem Konzept Betriebliche Gesundheitsförderung an der Akademie für Fortbildungen und Sonderausbildungen.

Die Erhebung der Belastungen wurde per Voting sowie in Einzel- und Kleingruppeninterviews zu Beginn und vor Projektabschluss vorgenommen. Die Arbeitszufriedenheit und die Möglichkeit der Beteiligung und Mitgestaltung wurde gut bewertet und es zeigten sich durch verhaltens-  und verhältnisorientierte Maßnahmen wie Umgestaltung des Arbeitsplatzes, Bewegungsangebote, Bereitstellen von Hilfsmittel und Veränderungen in der Arbeitsaufteilung bereits nach einem Jahr eine Minimierung  der psychischen und physischen Belastungen.

Das Projekt wurde bei der Planung und Umsetzung  in materieller und personeller Hinsicht von der WGKK unterstützt. Für die Projektleiterin war der Besuch eines FGÖ-Seminars für BGF -ProjektleiterInnen sehr informativ und für den Erfahrungsaustausch hilfreich. Die Personalvertretung - AKH trug  ebenfalls finanziell und mit zahlreichen Gesundheitsangeboten wesentlich zum Gelingen des Projekts bei. Allen Unterstützern sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

Die Verankerung der BGF in allen relevanten Strukturen und Prozessen der FBA ist nun Ziel des Folgeprojekts „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ mit dem auch gleichzeitig die Grundlage für die Re-Zertifizierung des Gütesiegels 2022 gelegt wird. Wir hoffen sehr, dass die Unterstützung der BGF in Zukunft auch von der Österreichischen Gesundheitskasse weitergeführt wird.

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier
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Regina Hladik