Psychosomatik

 

Station für Kinderpsychosomatik und Psychotherapie

 

Dr. Barbara Brenner

 

Leitung: Dr.in Barbara Brenner

 

Manfred Klose, DGKP, Stationsleiter Pflege; Foto: Manfred Klose

 

Stationsleitung Pflege: Manfred Klose

 

 

 

 

 

 

 

E-Mail

Telefonischer Kontakt: (+43 1) 491 50 - 2950

Anmeldung für ein Erstgespräch: Psychosomatische Ambulanz, Pavillon 13

Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr, Tel.: (+43 1) 491 50 - 2912

Ort: Pavillon 18

 


Zielgruppe

Die Abteilung für Kinderpsychosomatik und Psychotherapie bietet eine stationäre Behandlung für Kinder mit folgenden Indikationen:


- psychosomatische Symptome
- diffuse Schmerzzustände
- Essstörungen
- Ängste
- rezidivierende Infektionen
- Einnässen / Einkoten
- Anpassungsschwierigkeiten
- Stimmungsschwankungen
- Belastungsstörungen
- Dissoziative Zustandsbilder
etc.

Behandlungsteam

Unser interdisziplinäres Team setzt sich aus folgenden Berufsgruppen zusammen: ÄrztInnen, Pflegeteam, Psychologin, PsychotherapeutInnen, Sozialarbeiterin, LehrerInnen, Psychagoge, Abteilungshelferinnen.

Behandlungskonzept

Unsere therapeutische Arbeit basiert auf tiefenpsychologischen, systemischen und gruppendynamischen Konzepten.
Einzel-, Paar- und Familienpsychotherapeutische Interventionen, medizinische Versorgung, sozialarbeiterische Betreuung, die Beziehung zwischen PatientInnen und Pflegepersonal (Bezugspersonensystem) sowie die angeleiteten Großgruppenprozesse an der Station bilden das Behandlungskonzept der Station zur Gesundung der Patientinnen und Patienten.
Schulpflichtige Kinder und Jugendliche werden an unserer Heilstättenschule ebenfalls nach therapeutischen Gesichtspunkten projektorientiert unterrichtet.

Ziele der stationären psychotherapeutischen Behandlung sind die Förderung von Beziehungsfähigkeit, das Entwickeln von Perspektiven, Entdecken der Möglichkeit von Veränderungen, Finden von Lösungen, Bewältigung von Krisen. Neue Strategien zur Konfliktlösung, Beseitigung bzw. Linderung von somatischen Beschwerden, Erleichterung und Entlastung bei chronischen Erkrankungen.

Aufnahmeprozedere

Vor einer stationären Aufnahme werden Erstgespräche geführt, und es kann ein erster Eindruck von der Station gewonnen werden.

Zu Beginn des Aufenthalts erfolgt eine 2-wöchige stationäre diagnostische Phase hinsichtlich somatischer und psychischer Beschwerdebilder, Leistungsfähigkeit sowie –ressourcen, Persönlichkeit, Sozialverhalten, sozialem Umfeld und Verhaltensstilen.
Neben einem gegenseitigen Kennenlernen sind die Ziele des diagnostischen Prozesses die Klärung der Zusammenhänge von seelischen Befindlichkeiten, körperlichen Zuständen und Lebensereignissen sowie –umständen, das Erfassen von vorhandenen Kompetenzen und individuellen Möglichkeiten und die gemeinsame Vereinbarung von Zielen.

Aufbauend auf den in der Diagnosephase vereinbarten Zielen und gewonnenen Erkenntnissen über die Beeinträchtigungen wird gemeinsam ein Behandlungsplan entwickelt und umgesetzt.
Bei Bedarf vernetzen wir uns mit anderen Institutionen wie etwa AJF (Amt für Jugend und Familie), medizinische Einrichtungen, TherapeutInnen, Schulen usw.

Therapieaufenthalt

- Psychotherapie: Therapeutische Gruppen, Einzeltherapie, Elterngespräche, Familientherapie
- Milieutherapeutisches Stationsleben:  Gestaltung des stationären Alltags, Auseinandersetzung, Konfliktbewältigung, Teilnahme an  verschiedenen Gruppenangeboten, Kochgruppe, Stationsparlament, gemeinsame Freizeitaktivitäten
- Medizinische Behandlung und Pflege: umfassende medizinische Diagnostik und Behandlung, bei psychosomatisch erkrankten Patientinnen und Patienten, insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit Essstörungen
- Schule: Schulpflichtige Kinder und Jugendliche werden an unserer Heilstättenschule unterrichtet. Unsere Lehrerinnen und Lehrer stehen in engem Kontakt mit der Stammschule, sodass es zu keiner schulischen Unterbrechung kommt.
- Sozialarbeit: Soziales Umfeld hat einen großen Einfluss auf den Heilungsprozess, daher ist es ein großes Anliegen eine möglichst effiziente Versorgung in allen Lebensbereichen zu erreichen
- Die Eltern nehmen zur zusätzlichen Unterstützung an regelmäßigen Elternrunden teil.

Die Aufenthaltsdauer beträgt in der Regel 3 Monate, bei Bedarf auch länger. Die Wochenenden verbringen die Kinder zu Hause bei ihren Eltern, wochentags sind die Besuchszeiten abends angesetzt.

Orientiert an den vereinbarten Zielen werden am Ende der stationären Behandlung die Veränderungen überprüft und bewertet. Zur Stabilisierung der Behandlungsergebnisse wird eine ambulante Nachsorge angeboten sowie Kontakt zu niedergelassenen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten oder ambulanten Einrichtungen hergestellt.

Anmeldung für ein Erstgespräch

Psychosomatische Ambulanz Pav. 13,
Tel.: 01 / 49150-2912, Montag bis Freitag 8:00 – 12:00 Uhr

 

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