Archivmeldung: Beitrag vom: 19.12.2016
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Amtseinführung Prim. Assoc. Prof. Dr. Marcus Säemann

Prim. Assoc. Prof. Dr. Marcus Säemann und Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely, Foto: WIL / Martina Cerny

Prim. Assoc. Prof. Dr. Marcus Säemann und Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely, Foto: WIL / Martina Cerny

Am 14. Dezember 2016 fand die feierliche Amtseinführung von Prim. Assoc. Prof. Dr. M. Säemann als neuer Vorstand der 6. Medizinischen Abteilung mit Nephrologie und Dialyse statt.

Die Begrüßung und die einleitenden Worte erfolgten durch den interimistischen Ärztlichen Direktor Univ.-Prof. Dr. Andreas Steiner.

Herzliche Willkommensworte überbrachte Bezirksvorsteher, Franz Prokop und persönliche Worte sowie die Überreichung des Bestellungsdekretes erfolgte durch die amtsführende Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Generationen Mag.a Sonja Wehsely.

Prof. Dr. Säemann bedankte sich in seiner eindrucksvollen Antrittsrede für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte die besondere Herausforderung, die eine solche Position mit sich bringt und derer er sich voll bewusst ist.

Er reflektierte die Historie der 6. Medizinischen Abteilung mit Nephrologie und Dialyse und die Entwicklung der letzten Jahre bis hin zu der Bedeutung einer modernen Nephrologie, die mittlerweile unumstritten ist und somit für ein Schwerpunktkrankenhaus wie das Wilhelminenspital einen enorm wichtigen medizinischen Bestandteil für die medizinische Versorgung darstellt.

Prim. Assoc. Prof. Dr. Marcus Säemann, Vorstand der 6. Medizinischen Abteilung mit Nephrologie und Dialyse, Wilhelminenspital, Foto: WIL / Martina Cerny

Prim. Assoc. Prof. Dr. Marcus Säemann, Wilhelminenspital, Foto: WIL / Martina Cerny

In den westlichen Industriestaaten hat der Anteil von Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung mittlerweile epidemische Ausmaße angenommen, ca. 10 Prozent der gesamten Bevölkerung leiden - oft leider auch unbemerkt - an einer chronischen Nierenerkrankung, dies alles auch Folge von Diabetes, Bluthochdruck und gestiegener Lebenserwartung. Bis 2025 wird die Prävalenz des letzten Niereninsuffizienzstadiums alleine in Österreich um mindestens 3 Prozent jährlich steigen. Zukünftig muss das Augenmerk in der Früherkennung und Prävention liegen, betont Säemann.

Für diese und weitere kommende Herausforderungen ist das Nephrologische Zentrum des Wilhelminenspitals ideal aufgestellt - durch seine bekannte Stellung als nephrologisches Kompetenzzentrum, als Ansprechpartner für extramurale Kolleginnen und Kollegen, durch seine außerordentliche hohe Kompdtenz der ärztlichen Expertise, sowie seine herausragenden Schnittstellen im Wilhelminenspital, können bestehende bewährte Strukturen gefestigt wie auch auf die kommenden Herausforderungen flexibel reagiert werden.

Mit Dankesworten an seine Familie und engsten Freunde sowie viele liebe Menschen, die in den verschiedensten Phasen seines Lebens ein Stück des Weges mit ihm gegangen sind, beendete er seine Antrittsrede.

Zusammenfassung Ausbildung und beruflicher Werdegang

Marcus Säemann studierte an der Universität Wien. 2006 erfolgte die Habilitation "Bakterielle und therapeutische Immunmodulation" und Venia docendi für Innere Medizin (Privatdozent). Nach seiner Facharztausbildung für Innere Medizin im AKH / Medizinische Universität Wien (2008), erlangte er 2010 das Additivfach Nephrologie. Zuletzt war Marcus Säemann an der Universitätsklinik für Innere Medizin III, Neprhologie und Dialyse, Medizinische Universität Wien als Oberarzt, assoziierter Professor, Forschungsruppenleiter "Translationelle Nephrologie" und "Post-Transplant Diabetes mellitus" und Leiter der Ambulanz für Pankreas-Nierentransplantation und Tuberöse Sklerose tätig. Mit 1.10.2016 hat er die Leitung der 6. Medizinischen Abteilung mit Nephrologie und Dialyse im Wilhelminenspital übernommen. 

Weiterführende Informationen

6. Medizinische Abteilung mit Nephrologie und Dialyse Wilhelminensptial

 

Impressionen der Amtseinführung

 

 

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Martina Cerny / WEB-Redaktion (Wilhelminenspital)