Akutdialyse, Pav. 29, C-Süd
« 6. Medizinische Abteilung mit Nephrologie und Dialyse mit Ambulanz, Pavillon 17, 19, 29

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Medizinische Schwerpunkte

Die Akutdialyse der 6. Medizinischen Abteilung ist für die Durchführung einer Nierenersatztherapie bei dialysepflichtigen Patienten mit akut lebensbedrohlichen Zusatzerkrankungen spezialisiert.

Das Leistungsspektrum umfasst derzeit die Betreuung von Patienten mit folgenden medizinischen Problemen:

·  Betreuung von Patienten mit akutem Nierenversagen
Dies umfasst die Indikationsstellung, Vorbereitung (zentraler Gefäßzugang) und Durchführung einer akuten Dialysebehandlung bei Patienten mit akutem Nierenversagen verschiedenster Genese.

·  Durchführung der Hämodialysebehandlung bei chronischen Dialysepatienten mit akuten Problemen
Die häufigsten in dieser Indikationsstellung auftretenden Krankheitsbilder sind kardiogener Schock, respiratorische Insuffizienz und schwere Zugangsproblematik (rezidivierende Shuntthrombosen, zentralvenöse Gefäßzugänge) bei terminal niereninsuffizienten Patienten im chronischen Dialyseprogramm

·  Spezielle Antikoagulation bei chronischer Hämodialyse
Bei stark blutungsgefährdeten Patienten muss eine antikoagulationsfreie Dialysebehandlung (ohne Heparin oder niedermolekulare Heparine) bzw. mit alternativer Koagulation (Citrat) angewendet werden - dies bedeutet eine besonders intensive und engmaschige Patientenbetreuung und ein frequentes Elektrolytmonitoring.

·  Einleitung einer Nierenersatztherapie
Übernahme ambulant vorbereiteter Patienten zum Beginn einer chronischen Nierenersatztherapie und Durchführung der ersten Behandlungen unter besonderer Berücksichtigung zu erwartender Komplikationen.

·  Durchführung einer Plasmaseparationsbehandlung
Verschiedene Autoimmunerkrankungen bedürfen in der Initialphase der Behandlung - besonders wenn ein rascher Therapieerfolg erzielt werden muss - der ehestmöglichen Elimination pathogener Antikörper.
Bei der Plasmaseparation wird Blutplasma von den korpuskulären Elementen getrennt und gegen Fremdplasma ausgetauscht.
Daran anschließend erfolgt eine immunsuppressiveTherapie.

·  Durchführung von Nierenbiopsien
Bei einigen Krankheitsbildern ist die definitive nephrologische Diagnose und das Ausmaß der renalen Schädigung nur durch eine Nierenbiopsie zu stellen.
Ebenso wird eine Abstoßungsepisode nach Nierentransplantation nur durch eine Biopsie zweifelsfrei diagnostiziert.
Die Nierenbiopsien werden derzeit vom stationsführenden Oberarzt der Akutdialyse in Zusammenarbeit mit dem hierortigen Röntgen (Ultraschall) durchgeführt.

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Martina Cerny/Web-Redaktion (Wilhelminenspital)