• Unsere Philosophie ist es, den pflegebedürftigen Menschen Geborgenheit, liebevolle und persönliche Betreuung, sowie Sicherheit zu geben.
  • Soweit es möglich ist, steht jedoch die Mobilisierung der Bewohnerinnen und Bewohner im Vordergrund.
  • Der ganzheitliche Betreuungsansatz garantiert fachärztliche Betreuung, sowie individuelle Pflege.

 

Medizinische Betreuung

 

Moderne Pflege- und Betreuungsformen

 

Medizinische Betreuung rund um die Uhr
Einer der ganz großen Vorzüge ist die rund um die Uhr gewährleistete medizinische Versorgung. StationsärztInnen sind gemeinsam mit einem Leitenden Oberarzt ständig um die medizinische Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialtherapeutischen Zentrum Ybbs bemüht.

Fachärztliche Betreuung
Die internistische Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner liegt in Händen der Medizinisch Verantwortlichen Prim.a Dr.in Hannelore Monschein. In den Fachbereichen Gynäkologie, Pulmologie und Radiologie werden die notwendigen medizinischen Untersuchungen und Kontrollen in hauseigenen Ambulanzen von Konsiliarfachärzten durchgeführt. Den Bewohnerinnen und Bewohnern bleiben damit meist Transporte in entsprechende Facheinrichtungen der Umgebung oder gar nach Wien erspart. Bewohnerinnen und Bewohner mit neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen werden von einer im Sozialtherapeutischen Zentrum stationierten psychiatrischen Fachärztin bestmöglich betreut.

Bezugspflege
Die Bezugspflege sorgt dafür, dass für jede Bewohnerin und jeden Bewohner mindestens eine Schwester oder ein Pfleger verantwortlich ist. Unsere Professionalität zeigt sich in der Erstellung von Pflegeplanungen. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, die Pflege individell, zielgerichtet und systematisch zu gestalten. Der große persönliche Einsatz des Personals und die Anwendung bedürfnisorientierter Konzepte (unter anderem Decubitusprophylaxe unter Aufsicht eines Pflegeexperten) haben die Steigerung der Lebensqualität zum Ziel. Anerkennung der Menschenrechte und Respekt vor dem Menschen sind für uns unabdingbar.

Das psychobiographische Pflegemodell nach Böhm
Es weist höchst attraktive und erfolgreiche Wege aus der verwahrenden Pflege hin zu einer verstehenden, einfühlenden und reaktivierenden "Seelenpflege". Dabei wird der Altenbetreuer mehr und mehr zum hellhörigen Beobachter und kompetenten Pflegeforscher, der den alten Menschen dort "abholt", wo er gerade steht. In diesem dynamischen Prozess geht es darum, die für den alten Menschen bedeutsamen individuellen Gefühle und Geschichten zu erkunden und zu interpretieren. Der individuelle Werdegang des Betroffenen sowie der Zeitgeist, seine Prägung werden dabei zum Mittelpunkt der Tätigkeit des Pflegenden. Bevor der Körper mobilisiert wird, muss eben erst "die Seele bewegt werden".

Validation nach Naomi Feil
Validation bedeutet, die Gefühle des anderen anzuerkennen und zu bestätigen. Jeder Mensch ist wertvoll, so desorientiert er auch sein mag. Es gibt für jedes Verhalten einen Grund. Desorientierte Menschen müssen mit ihrem Leben ins Reine kommen, um in Frieden den Lebensabend verbringen zu können. Aufgabe des Betreuers ist es, die Ursachen ihres Verhaltens zu ergründen und ihnen dabei zu helfen, ihre Signale und Gefühle in Worte zu kleiden.

Validationsziele sind:

  • Wiederherstellen des Selbstwertgefühls
  • Reduzieren von Stress
  • Rechtfertigen des gelebten Lebens
  • Lösen der unausgetragenen Konflikte der Vergangenheit
  • Sich glücklich fühlen

Es wird Einzel- und Gruppenvalidation angeboten.

Basale Stimulation
Sie dient vor allem der Persönlichkeitsförderung von Menschen mit schwerster Mehrfachbehinderung und im Besonderen der Wahrnehmungsförderung. Dabei findet durch Berührung Kommunikation statt, die sich bei schwer wahrnehmungsgestörten Menschen auf elementare Inhalte bezieht:

sich selbst erleben,
die Grenzen des Körpers spüren,
eine Welt außerhalb des Körpers wahrnehmen,
die Gegenwart eines anderen, interessierten Menschen fühlen.

Schrittweise soll gelernt werden, den eigenen Körper immer differenzierter wahrzunehmen, mit ihm und durch ihn zu kommunizieren. Den Bewohnerinnen und Bewohnern werden gezielt Informationen über ihren Körper angeboten, um ein intaktes und vollständiges Körpergefühl aufbauen zu können. Denn erst wenn man die Fähigkeit besitzt, sich selbst wahrzunehmen, kann man auch ein Bewusstsein für sich selbst entwickeln. Basale Stimulation versteht sich so als ein ganzheitliches Konzept, das über den Körper, über Berührung die Person selbst erreicht.

Aromatherapie
Zur Steigerung des Wohlbefindens sowohl für unsere Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird Aromatherapie angewendet. Die unterschiedlichen Aromamischungen werden z. B. zur Raumklimaverbesserung, bei Schlafstörungen, Fieber, Erkältung und Zigarettenrauch eingesetzt.

Klangschalen-Massage nach Peter Hess
Wird von ausgebildeten Personen auf Station 16 in einem eigens dafür vorgesehenen Raum angeboten. Klangmassage wird eingesetzt, um

  • einen Zustand tiefer Entspannung zu erreichen,
  • körperliche und seelische Blockaden zu lösen und in Harmonie zu kommen,
  • die Selbstheilungskräfte zu stärken,
  • Stress abzubauen,
  • neue Freude am Leben zu gewinnen.


Therapiehunde
Seit 2004 werden die Bewohnerinnen und Bewohner der Station 14 und 18 im 14-tägigen Intervall von Therapiehunden besucht.
Diese Tier-unterstützte Therapie wirkt sich auf die Bewohnerinnen und Bewohner hilfreich im Bezug auf ganzheitliche Aktivierung (Aktivierung der Sinne durch den Kontakt, Verbesserung der Gedächnisleistungen bei z.B. M. Alzheimer ...) aus, und wird gerne in Anspruch genommen.

Aktive Lebensgestaltung
Dem Zweck aktiver Lebensgestaltung dient vor allem die Tagesstätte, wo die Bewohnerinnen und Bewohner unter Anleitung vom multiprofessionellem Team den unterschiedlichsten Tätigkeiten (z.B. Basteln, Werken, Handarbeiten, Singen, Gymnastik ...) nachgehen können. Neben der Rhythmisierung des Tagesablaufes und der Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern wird durch die Tätigkeiten in der Tagesstätte auch die Konzentration, Ausdauer und Motorik der Bewohner trainiert. Darüber hinaus werden einmal im Monat - der Jahreszeit entsprechend - Ausflüge angeboten.
Auf Wunsch bieten wir auch die Möglichkeit , einen pflegerisch betreuten, maximal einwöchigen Urlaub zu verbringen.
Für ein Plauscherl mit Verwandten, Freunden und Bekannten bietet sich unser Treffpunkt Auszeit auf dem Gelände an.

Therapiezentrum Ybbs - Sozialtherapeutisches Zentrum Verantwortlich für diese Seite:
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