Bewohnerrechte OWP

 

 

B E W O H N E R R E C H T E

 

 

Insbesondere sind dies

 

1.         Recht auf respektvolle, fachgerechte und an aktuellen Standards ausgerichtete Betreuung und Pflege einschließlich Organisation von Hilfsmitteln (wie etwa Rollstühle, Gehbehelfe) bei physischer Beeinträchtigung;

 

2.         Recht auf ärztliche Versorgung durch jederzeitige Erreichbarkeit ärztlicher Hilfe entweder durch zur Verfügung stellen von Ärztinnen/Ärzten des Heimes oder durch Vermittlung von Ärztinnen/Ärzten im Sinne freier Arztwahl, freier Therapiewahl und adäquater Schmerzbehandlung nach Herstellung des Einvernehmens mit der medizinisch Verantwortlichen/dem medizinisch Verantwortlichen;

 

3.         Recht auf funktionserhaltende, funktionsfördernde und reintegrierende Maßnahmen entweder durch zur Verfügung stellen von Therapeuten oder durch Vermittlung von Therapeuten;

 

4.         Recht auf bedarfsgerechte Ernährung oder Diät sowie erforderlichenfalls auf Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme;

 

5.         Recht auf ausreichende und kostenlose Flüssigkeitszufuhr;

 

6.         Recht auf Mahl- und Ruhezeiten, die den allgemein üblichen Lebensverhältnissen entsprechen;

 

7.         Recht auf Namhaftmachung einer Vertrauensperson, die in wesentlichen, die
            Bewohnerin oder den Bewohner betreffenden Belangen zu verständigen ist;

 

8.         Recht auf Einsichtnahme in die Dokumentation nach § 17 WWPG und auf Ausfertigung von Kopien;

 

9.         Recht auf Organisation der Tagesabläufe entsprechend den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Bewohner;

 

10.      Recht auf höflichen Umgang, auf Anerkennung der Würde und Persönlichkeit;

 

11.      Recht auf Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen älterer Frauen und älterer Männer;

 

12.      Recht auf Berücksichtigung kultureller Bedürfnisse und religiöse Betreuung;

 

13.      Recht auf psychische Unterstützung;

 

14.      Recht auf Wahrung der Privat- und Intimsphäre, auch in Mehrbettzimmern;

 

15.      Recht auf Tragen privater Kleidung, sofern die Erbringung von Pflegeleistungen dem Tragen privater Kleidung nicht entgegensteht;

 

16.      Recht auf Verwendung von im persönlichen Gebrauch stehenden Gegenständen, sofern es die Heimstruktur ermöglicht;

 

17.      Recht auf jederzeitige Kontaktaufnahme mit der Bewohnerservicestelle (bei Heimen für mehr als 50 Bewohner) und der Wiener Patientenanwaltschaft;

 

18.      Recht auf Einbringung von Anregungen und Beschwerden bei der Bewohnerservicestelle (bei Heimen für mehr als 50 Bewohner);

 

19.      Recht auf Abhaltung von Bewohnerversammlungen und Wahlen von Bewohnervertretern (bei Heimen ab 50 Personen);

 

20.      Recht auf angemessenen Kontakt zur Außenwelt, insbesondere:

 

a)        Recht auf jederzeitigen Empfang von Besuchen unter Rücksichtnahme auf die anderen Bewohnerinnen und Bewohner und den Heimbetrieb,

 

b)        Recht auf Zugang zu einem Telefon,

 

c)         Recht auf Verteilung und Abfertigung der Postsendungen der Bewohnerinnen und Bewohner, wenn die Bewohner die Verteilung und Abfertigung der Postsendungen nicht selbst vornehmen können,

 

d)        Recht auf jederzeitigen Ausgang unter Rücksichtnahme auf die anderen Bewohnerinnen und Bewohner und den Heimbetrieb;

 

21.      Recht auf Sterben in Würde.

Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe - Otto Wagner Spital mit Pflegezentrum Verantwortlich für diese Seite:
Petra SCHMIDT