Polysomnographie (PSG)

Poly = viel

S
omno= Schlaf

G
raphie = Schrift

 

    
„viel im Schlaf        

aufschreiben“

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

EEG (Elektroencephalogramm)

Es werden die Hirnströme aufgezeichnet, um die Schlafphasen zu erfassen. Wir unterscheiden den "leichten Schlaf", den Tiefschlaf und den Traumschlaf. Bei der Auswertung werden sowohl die Schlafphasen als auch die sogenannten Arousals klassifiziert. Arousals sind Aufweckreaktionen unterschiedlicher Ursache, mit einer maximalen Länge von 14 Sekunden, die der Betroffene nicht bewusst erlebt.

Nicht erfasst werden mit diesem Schlaf-EEG neurologische Störungen, das heißt dieses EEG ersetzt nicht das EEG, wie es beim Neurologen durchgeführ wird.

EOG (Elektrookulogramm)

Hier werden die Augenbewegungen erfasst, wie zum Beispiel die für den Traumschlaf charakteristisch schnellen Augenbewegungen.

EMG (Elektromyogramm)

Das EMG zeichnet die Muskelspannung an der Hals und Rachenmuskulatur auf.

EKG (Elektrocardiogramm)

Hier erfolgt lediglich die Aufzeichnung des Herzrhythmus und ermöglicht keine Feinanalyse des EKGs.

Atemarbeit

Je 1 Gurt mit entsprechenden Elektroden um Brust und Bauch zeichnen die Atembewegungen auf.

Sauerstoffsättigung

Über einen Fingerclip wird die Sauerstoffsättigung im Blut gemessen.

So viele Kabel und Elektroden! Stimmt, aber Sie können trotzdem schlafen, wenn vielleicht auch nicht ganz so gut wie in Ihrem Bett.

Die Untersuchung ist völlig schmerzlos!

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