Konsequenzen aus der Beauftragung "Optimierung KH Nord"

KAV - Presseaussendung vom 20.3.2018

Programmleiterin und Stellvertreter ihrer Funktionen enthoben - Schadenersatz- und Regressansprüche werden geprüft

Mitte November 2017 wurde das Forschungszentrum für Bewusstsein mit der „Optimierung Krankenhaus Nord“ beauftragt. Fragwürdiger Leistungsinhalt war die Optimierung der „Bewusstseinsstruktur“ aller Grundstücke und Bauwerke am KH Nord-Areal sowie Management-Coachings.

Der KAV-Vorstand hat vergangene Woche durch eine Medienanfrage von diesem zweifelhaften Auftrag erfahren und hat sich unisono von dieser Beauftragung distanziert. Sofort wurden alle Schritte zur Aufklärung dieses Auftrags eingeleitet. Mit der Überprüfung durch die interne Revision wurde begonnen und eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft wurde übermittelt.

Schadenersatz- und Regressansprüche werden geprüft


Zudem wurden die Programmleiterin und ihr Stellvertreter ihrer Funktion enthoben, sie sind derzeit auf Urlaub, disziplinarrechtliche Konsequenzen werden geprüft. Die Leistungsverpflichtung einer Projektmitarbeiterin erlosch mit 19. März 2018. Die interne Revision überprüft auch, ob es ähnliche Aufträge in anderen KAV-Einrichtungen gegeben hat. Zudem werden eventuelle Schadenersatz- und Regressansprüche geprüft.

Zur Aufrechterhaltung der Bauherrnorganisation wird der zweite Stellvertreter der Programmleiterin interimistisch ihre Aufgaben übernehmen. So ist gewährleistet, dass vom Programmteam Entscheidungen getroffen werden können und die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Krankenhauses vorangetrieben werden können.

Zum Thema:

Wetzlinger: Lasse mich nicht in Esoterik-Ecke drängen (17.03.2018)

KHN: Untersuchung wird auf weitere Personen ausgeweitet (16.03.2018)

KHN: Programmleiterin abgezogen (15.03.2018)

 

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