Beitrag vom: 27.03.2018

Krankenhaus Nord: Altlasten im Boden sind längst beseitigt

Zeitungsmeldung bringt irreführende Informationen

Eine Tageszeitung versucht wieder einmal, einen neuen Skandal zum Krankenhaus Nord herbei zu schreiben. Diesmal wird reißerisch behauptet, das Krankenhaus stünde auf einem See aus verseuchtem Öl aus dem zweiten Weltkrieg.

Eine einfache Recherche hätte ergeben, dass alle Altlasten selbstverständlich beseitigt wurden. Das Grundstück, auf dem das Krankenhaus Nord errichtet wird, wurde von allen Kontaminationen befreit. Natürlich war dem KAV auch die Belastung mit Erdöl bekannt. Deren Beseitigung sowie die dafür anfallenden Kosten waren von Anfang an im Budget des Krankenhauses Nord vorgesehen.

Auch das Umweltbundesamt, das in dem Bericht der Tageszeitung zitiert wird, gelangte nach umfassenden Messungen 2015 zur Erkenntnis, dass das Areal als „gesichert“ zu beurteilen sei. http:www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/altlasten/verzeichnisse/sanaltlasten/wien/w7/ 

Zitat (Mai 2015):

(…) 2006 und 2007 wurde im Abstrom der Altlast eine Dichtwand inklusive vorgelagerter Sperrbrunnen errichtet. Mittels Grundwasserkontrolluntersuchungen wurde nachgewiesen, dass aktuell keine Schadstoffausbreitung von der Altlast in den Grundwasserabstrom stattfindet. Die Altlast ist als gesichert zu bewerten. (…)

(…) Zusammenfassend ist festzustellen, dass aufgrund der durchgeführten Sicherungsmaßnahmen der Austrag von Schadstoffen in den Grundwasserabstrom der Altlast unterbunden wird. Im Bereich der Altlast ist weiterhin mit erheblichen Kontaminationen des Untergrundes und mit Öl in Phase zu rechnen. Bei Weiterbetrieb aller Sicherungsmaßnahmen ist auch in Zukunft mit keiner Schadstoffausbreitung aus der Altlast in den Grundwasserabstrom zu rechnen. Die Altlast "SHELL - Pilzgasse" kann daher als gesichert beurteilt werden. (…)

 

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