Generaldirektor-Stellvertreter Balázs zur Klage der ehemaligen Krankenhaus Nord-Projektsteuerung Vasko und Partner

Archivmeldung: KAV - Presseaussendung vom 28.3.2017
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Vasko-Forderungen können so nicht akzeptiert werden

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) hat im April 2016 die Zusammenarbeit mit der damaligen Projektsteuerung Vasko und Partner beendet. „Zu diesem Schritt sah sich das Management letztlich gezwungen, da die bisherige Projektsteuerung Vasko und Partner nicht die entsprechende Leistung erbracht hatte“, so KAV-Generaldirektor Stellvertreter Thomas Balázs. Nach zahlreichen Gesprächen, die nicht zum erwünschten Ergebnis geführt hätten, musste schließlich dieser Weg gewählt werden. Als neue Projektsteuerung wurden Moser Architects an Bord geholt, die für die Phase der Inbetriebnahmephase große Erfahrungen vorzuweisen hatten. Dieser gewichtige Schritt, den der KAV nicht leichtfertig gesetzt hat, der aber eine kluge Entscheidung war, war auch vom KAV vorausschauend vorbereitet worden mit einer Rahmenausschreibung im Jahr 2014, als sich Probleme mit Vasko und Partner deutlich abzuzeichnen begannen. Dem KAV ist es gelungen, das Projekt, gemeinsam mit der neuen Projektsteuerung, im vergangenen Jahr wieder in solide Bahnen zu lenken.

Vasko-Forderungen können so nicht akzeptiert werden

Nach Beendigung der Zusammenarbeit stellten Vasko und Partner in der Folge Forderungen, die der KAV in dieser Höhe nicht akzeptieren kann, weshalb er Vergleichsgespräche anbot. Diese Gespräche sind gescheitert, weil Vasko und Partner nicht bereit waren, die Verjährungsverzichtserklärung zu unterschreiben, die es möglich gemacht hätte, gemeinsam zu klären, wem, welche Summen zuzuordnen sind. Vakso und Partner haben stattdessen ohne weitere Gesprächsversuche Klage eingereicht. Es gibt jedoch für den KAV ausreichende Gründe, keine weiteren Zahlungen zu leisten. Diese werden derzeit von Expertinnen und Experten untersucht.  Dies ist eine ganz klare und erforderliche Vorgehensweise in solchen Fällen, geht es doch darum, dass jeder, der einen Anspruch hat, ihn auch abgegolten bekommt, jedoch der KAV keine Zahlungen tätigt, die nicht gerechtfertigt sind und letztlich die Steuerzahlerin/den Steuerzahler treffen würden.

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