1. Medizinische Abteilung
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Medizinische Schwerpunkte

 

Die 1. Medizinische Abteilung des Kaiser-Franz-Josef-Spital ist eine Schwerpunktabteilung mit langer Tradition. An der Abteilung werden pro Jahr ca. 3.000 Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen aus einem breiten Spektrum der Inneren Medizin stationär behandelt.

Die Schwerpunkte der Abteilung sind die Nephrologie und Transplantationsnachsorge, die Hypertensiologie, die Diabetologie, die Psychosomatik und die Intensivmedizin. Das ärztliche Personal der 1. Medizinischen Abteilung ist auch in die endoskopische Versorgung im Kaiser-Franz-Josef-Spital eingebunden (Zentralendoskopie).

Für die Schwerpunkte Nephrologie und Transplantationsnachsorge, Hypertensiologie, Diabetologie und Psychosomatik sind an der Abteilung Spezialambulanzen etabliert, wobei die neuesten medizinischen Standards in die Abklärung und Behandlung von Erkrankungen zur Anwendung gebracht werden.

Unser Team ist multiprofessionell und besteht aus spezialisiert ausgebildeten ärztlichem und pflegerischen Personal mit höchster Kompetenz, sowie Fachkräfte aus dem Wundmanagement und Diätologinnen und Diätologen. Die Betreuung der Patientinnen und Patienten erfolgt gemeinsam mit dem Team des Instituts für physikalische Medizin und Rehabilitation.

Im Sinne der exzellenten medizinischen Versorgung besteht eine breite Kooperation mit höchster medizinischer Qualifikation aller Spezialabteilungen im Kaiser-Franz-Josef-Spital.

Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung ist die strukturierte und leitlinienfundierte Ausbildung von jungen Ärztinnen und Ärzten, sowohl in der Allgemeinmedizin, als auch im Sonderfach Innere Medizin. Weiters ist die Abteilung in das KPJ-Programm der Medizinischen Universität und der Sigmund Freud Universität eingebunden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung besuchen regelmäßig Fortbildungen um die studentische Lehre und die Ausbildung nach modernsten Standards durchzuführen.

Der Grundsatz unseres multinationalen und multikulturellen Teams ist, die Bemühungen um die Gesundheit  unserer Patientinnen und Patienten auf qualitativ höchstem Niveau zu gestalten.

 

Diabetologie

Im Rahmen dieser Spezialambulanz werden Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ I, Typ II, mit sekundärem Diabetes mellitus und auch Patientinnen mit Schwangerschaftsdiabetes betreut.
Die Behandlungsschwerpunkte liegen in der Lifestyle Beratung zur Verbesserung aller Stoffwechselparameter (Blutzucker, Blutdruck, Blutfette), der Initiierung und Optimierung der  Therapie (Tabletten, Insulin) sowie der Prävention von diabetischen Folgeschäden. Je nach individueller Notwendigkeit und Eignung können alle Formen der Insulintherapie inklusive der (sensorunterstützten) Insulinpumpentherapie erlernt werden. Unser multiprofessionelles Team bietet Unterstützung bei allen diabetologischen Fragestellungen entweder in Form von ausführlichen Einzelschulungen oder im Rahmen unserer strukturierten 5-tägigen Gruppenschulungen.

 

Nieren- und Hochdruckerkrankungen, Dialyse und Transplantationsnachsorge:

Das Spezialgebiet Nephrologie befasst sich als Teilgebiet der Inneren Medizin mit Erkrankungen der Niere und deren nicht-operativen Behandlung.

Zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion kann es bei einer Vielzahl von Erkrankungen aus allen Formenkreisen kommen.

Eine exakte Abklärung, die oftmals eine Punktion der Niere einschließt, ist zur Einleitung einer adäquaten Therapie notwendig.

Im fortgeschrittenen Stadium der Nierenerkrankung wird versucht, durch Substitutionstherapie die Restfunktion der Nieren zu erhalten, andererseits werden die Patientinnen und Patienten auf eine Nierenersatztherapie vorbereitet.

Nach einer Nierentransplantation sind weiterhin engmaschige Kontrollen erforderlich, um die medikamentöse Therapie anzupassen und besonders kardiovaskuläre und infektiologische Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Link zur Dialyse und Nierenambulanz

Psychosomatik:

Viele körperlich erlebte Leidenszustände und Krankheitsbilder stehen in einer engen Wechselwirkung mit dem seelischen Erleben, mit Belastungsfaktoren und erschwerenden Lebensumständen. Dementsprechend  können körperliche Symptombildungen in Zusammenhang mit traumatisierenden Erlebnissen in Gegenwart und Vergangenheit, mit konflikthaften oder defizitären Entwicklungsbedingungen entstehen oder durch diese auch länger aufrechthalten werden.

Im Wesentlichen bestehen die psychotherapeutischen Interventionen aus Gesprächen sowie der  Vermittlung von Entspannungstechniken wie etwa Autogenem Training. Link zur Psychosomatische Ambulanz 

 

Intensivmedizin

An unserer modernst ausgestatteten Intensivstation haben wir die Möglichkeit sieben Patientinnen und Patienten rund um die Uhr durch ein intensiv- und notfallmedizinisch erfahrenes Team zu versorgen.  Die Patientinnen und Patienten werden uns intern aus diversen anderen Spitalsabteilungen zugewiesen. Andere werden mit dem Notarzt direkt oder über die Notaufnahme an unsere Intensivstation gebracht.

Wir betreuen Menschen mit lebensbedrohlichen internistischen und neurologischen Erkrankungen wie Herzstillstand, Herzinfarkt, Lungen-, Leber-, Nierenversagen, Hirnblutungen, Vergiftungen, etc..

Dies geschieht häufig auch in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen des Hauses wie zum Beispiel der Radiologie, der Kardiologie oder der Neurologie.

 

 

 


 

Sozialmedizinisches Zentrum Süd - Kaiser-Franz-Josef-Spital Verantwortlich für diese Seite:
Web-Redaktion SZX (Kaiser-Franz-Josef-Spital)