KAV-Brustgesundheitszentrum im SMZ Süd feiert 15-jähriges Jubiläum

Archivmeldung: KAV - Presseaussendung vom 3.3.2017
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Seit der Eröffnung im März 2002 wurden über 32.000 Frauen untersucht und behandelt.

Vorsorge, Diagnose und Behandlung für über 32.000 Patientinnen

Im März 2002 wurde das Brustgesundheitszentrum im Kaiser-Franz-Josef-Spital eröffnet. Seither wurden über 32.000 Frauen untersucht und behandelt. Angesiedelt im Zentralröntgeninstitut wird das Zentrum interdisziplinär geführt. Der Abteilungsvorständin der Gynäkologischen Abteilung, Teresa Wagner, ist die Zusammenarbeit mit Chirurgie, Röntgen, Onkologie, Radioonkologie und Physikalische Medizin ganz besonders wichtig. "Die Betroffenen sind in einer sehr belastenden Situation. Wir bieten den Frauen beste medizinische Betreuung und halten gleichzeitig den Stresspegel so gering wie möglich", so Wagner.

Gute Heilungschancen bei Früherkennung

Wird eine Veränderung der Brust bemerkt oder gibt es einen Mammographiebefund, der eine weitere Abklärung erfordert, sollte umgehend ein Termin in einem der sechs Brustgesundheitszentren des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) vereinbart werden. Von den verschiedenen Fachdisziplinen werden alle notwendigen Untersuchungen und Behandlungsschritte im Rahmen des wöchentlichen Tumorboards besprochen und eingeleitet.

Breast Care Nurse - Pflegeexpertin für Brusterkrankungen

Mit der Diagnose Brustkrebs beginnt ein komplexer Behandlungsprozess der auch von einer ausgebildeten Brustgesundheits-Schwester begleitet wird. Sie unterstützt Patientinnen und Angehörige und übernimmt Aufgaben wie Beratung, Begleitung bei der Diagnose sowie durchgängige persönliche Hilfestellung während der gesamten Behandlung. Auch nach dem Spitalsaufenthalt steht dieses Angebot zur Verfügung.

Krebsbehandlung auf höchstem Niveau

Krebszellen unterscheiden sich in mehrfacher Hinsicht von gesunden Zellen. Sie wachsen und vermehren sich eigenständig, unreguliert und können sich beliebig oft teilen, sie sterben nicht von selbst ab, sie regen das Wachstum neuer Blutgefäße an und können in andere Gewebe hineinwachsen und diese sogar verdrängen. Aus dieser Komplexität ergibt sich die Notwendigkeit einer umfassenden Krebstherapie. Eine Säule in der Behandlung des Mammakarzinoms ist die Systemtherapie. Diese umfasst verschiedene antihormonelle Therapien, die klassische Chemotherapie und die Therapie mit monoklonalen Antikörpern. Während die Chemotherapie in das Tumorwachstums eingreift, wirken die anderen Therapien auf Zellstrukturen ein, um möglichst nur Krebszellen therapeutisch anzugreifen. Auch die Operation und die Strahlentherapie sind wesentliche Bestandteile der Krebsbehandlung. Ziel der Strahlentherapie ist die lokale Zerstörung von Krebszellen. Strahlenmedizinerin Annemarie Schratter-Sehn leitet die Radioonkologie im Kaiser-Franz-Josef Spital. "Mit unseren beiden leistungsstarken Linearbeschleunigern behandeln wir jährlich rund 1.500 Patientinnen und Patienten. Die Bestrahlung erfolgt punktgenau bei maximaler Schonung gesunder Organe", so Schratter-Sehn.

In den Spitälern des Wiener Krankenanstaltenverbundes gibt es insgesamt sechs Brustgesundheitszentren. Neben dem Kaiser-Franz-Josef-Spital verfügen auch das Donauspital, das Krankenhaus Hietzing, die Krankenanstalt Rudolfstiftung und das Wilhelminenspital über diese wichtige Einrichtung.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter dem Link: www.wienkav.at/kav/brustgesundheitszentren


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