Angiographie und Intervention
« Zentrales Radiologie Institut - Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Bereichsleitung:  OA Dr. Joachim Vavrik
Telefon: +43 1 711 65 - 73127
Fax: +43 1 711 65 - 3139
Kontakt

Ärzteteam:

OA Dr. Joachim VAVRIK
Schwerpunkt: Vasculäre Intervention

OA Dr. Radenko KARAIC
Schwerpunkt: Neurointervention, Interventionelle radiologische Schmerztherapie

OA Dr. Hiwa MIRAN

Dr. Omar KHALIFA (Facharzt)

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Wir bieten an:

Diagnostische Angiographie

  • insbesondere der intrakraniellen Gefäße und spinale Angiographien

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Vasculäre Interventionen

  •    Stentimplantationen der A. carotis  bei Carotisstenosen
  •    Stentimplantationen der A. subclavia bei Subclaviastenosen
  •    PTA und Stentimplantationen peripher bei PAVK
  •    PTA von Dialyseshunts
  •    Coiling bei intracerebralen Aneurysmen
  •    Embolisation bei Blutungen (z.B. nasal), Tumoren (z.B. Leberkarzinom), Angiomen
  •    Uterusmyemembolisationen
  •    Lyse bei intracraniellen oder peripheren Gefäßverschlüssen
  •    Cavaschirmimplantationen
  •    Permkathimplantationen

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CT und US gesteuerte Interventionen:

  •   Thermoablationen von Tumoren
  •   Vertebroplastie
  •   Perkutane Gallengangsdrainagen und Stentimplantationen
  •   Periradiculäre und epidurale Infiltrationen an der Wirbelsäule
  •   Facettengelenksinfiltrationen 
  •   Schmerzblockaden
  •   Abszeßdrainagen
  •   Biopsien

Für sämtliche vasculäre diagnostische und interventionelle Eingriffe bedarf es einer stationären Aufnahme des Patienten.

Periradiculäre Infiltrationen, Facettengelenksinfiltrationen, Biopsien und Abszeßdrainagen können auch ambulant per Tagesaufnahme durchgeführt werden.

Coiling von intracerebralen Aneurysmen, Thermoablationen und Gallengangsdrainagen werden in Allgemeinnarkose durchgeführt, Vertebroplastien in Sedoanalgesie oder Allgemeinnarkose, sämtliche andere interventionelle Eingriffe in Lokalanästhesie.

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Patientenvorbereitung:

  • Blutwerte: BUN, Kreatinin, TSH, Gerinnungswerte
  • Patientenaufklärung

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PTA und Stentimplantationen:

Nach Punktion des Gefäßsystems, meist inguinal über die A. femoralis, wird mittels eines Ballonkatheters eine Verengung (Stenose) in einem arteriellen Gefäß erweitert (dilatiert) und gegebenenfalls ein Metallgitter (Stent) implantiert, um das Gefäß offenzuhalten.

Indikationen: Carotisstenose, Subclaviastenose, PAVK ( Schaufensterkrankheit) etc.

Medikamentöse Begleittherapie: Thrombo ASS lebenslang, Plavix für 3 Monate nach  dem Eingriff.

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Coiling bei intracerebralen Aneurysmen:

Nach Punktion des Gefäßsystems. meist inguinal über die A. femoralis, wird mittels eines Mikrokatheters das intracerebrale Aneurysma unter Röntgenkontrolle sondiert und mittels elektrisch ablösbarer Platinspiralen verschlossen. Der Eingriff kann akut nach erfolgter Subarachnoidalblutung oder elektiv zur Verhinderung einer Blutung durchgeführt werden.

Indikationen: Intracerebrale Aneurysmen (Alternativmethode zur OP)

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Intravasculäre Embolisationen:

Nach Punktion des Gefäßsystems, meist inguinal über die A. femoralis, wird mittels eines Mikrokatheters das entsprechende Gefäß unter Röntgenkontrolle sondiert und mittels Metallspiralen oder Partikeln (kleine Teilchen) verschlossen. Dies führt zu einem Stopp von arteriellen Blutungen bzw. Verschluß der arteriellen Versorgung von Angiomen und Tumoren.

Indikationen: Blutungen, Angiome, Tumore, Uterusmyome   

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Intravasculäre Lysen:

Nach Punktion des Gefäßsystems, meist inguinal über die A. femoralis, wird mittels eines Katheters das frisch  verschlossene Gefäß unter Röntgenkontrolle sondiert und mittels eines Medikamentes (Urokinase, rt-PA) versucht, den Thrombus aufzulösen, um das Gefäß zu rekanalisieren.

Indikationen: Akute Thrombose von Halsgefäßen, intrakraniellen Gefäßen und peripheren Gefäßen.   

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Vertebroplastie:

 

Nach CT und durchleuchtungsgezielter Punktion des betroffenen Wirbelkörpers Einbringen von Knochenzement zur Stabilisierung des eingebrochenen Wirbelkörpers.

 

Indikationen: Schmerzen bei Wirbelkörpereinbrüchen (posttraumatisch, Osteoporose, Malignomen)

 

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Thermoablationen:

 

CT gesteuerte Punktion des Tumors mittels einer Radiofrequenzsonde und Zerstörung des Tumors mittels Hitze.

 

Indikationen: Tumore und Metatasen der Leber, der Lunge, der Nieren sowie Knochen.

 

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Periradiculäre / Epidurale Infiltrationen sowie Facettengelenksinfiltrationen:

 

CT gesteuerte Punktion des betroffenen Segmentes und Einbringen eines Gemisches aus Lokalanästheticum/ Cortison und Kontrastmittel mit Überprüfung der korrekten Verteilung im CT.

 

Indikationen: Therapieresistente Schmerzen bei degenerativen Gelenksveränderungen, Vertebrostenosen, postoperativen Narben sowie Discusprotrusionen.

 

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Weitere Informationen sowie eine genaue Beschreibung der Interventionen finden Sie unter: cirse.org

 

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