Archivmeldung: Beitrag vom: 22.02.2018
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US-Top-Auszeichnung für österreichische Studie

Die Studie von Professorin Paternostro-Sluga, Abteilungsvorständin des Instituts für Physikalische Medizin am SMZ-Ost, zeigt, dass Patientinnen und Patienten nach einem Aufenthalt auf einer Intensivstation wesentlich von einem individuell zusammengestellten Rehabilitationsprogramm profitieren. Für ihre Studie wurde die Fachärztin für Physikalische Medizin nun von der Amerikanischen Gesellschaft für Physikalische Medizin in Atlanta/USA mit dem renommierten „Excellence in Research Award“ ausgezeichnet.

Prof. Walter R. Frontera überreicht den AAP Excellence in Research Award an Univ.-Prof.in Dr.in Tatjana Paternostro-Sluga; Foto: (C) AAPPaternostro-Sluga untersuchte die Wirksamkeit von Frührehabilitation nach Aufenthalt auf einer Intensivstation: In einer Kontrollstudie wurden zwei Gruppen verglichen. Eine Gruppe erhielt unmittelbar nach der Verlegung von einer Intensiv- auf eine Normalstation ein speziell zugeschnittenes Rehabilitationsprogramm mit dem Ziel verlorengegangene Fähigkeiten rasch wiederherzustellen. Der intensive Trainingsplan umfasste je nach Bedarf Krafttraining, Atemtechniken, elektrische Stimulation, Bewegungstherapie, Schmerztherapie und Alltagstraining. Im Unterschied zu der Vergleichsgruppe ohne personalisiertes Training, erholten sich die Patientinnen und Patienten ungleich schneller und konnten auch viel früher aus dem Krankenhaus entlassen werden.

„Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sich ein individueller Trainingsplan doppelt auszahlt: Die Patientinnen und Patienten erholen sich deutlich schneller und der kürzere Spitalsaufenthalt entlastet die Spitalsstrukturen. Ich freue mich sehr über diese internationale Auszeichnung. Sie bringt der Studie zusätzliche Aufmerksamkeit– davon profitieren Patientinnen und Patienten und Spitalsträger gleichermaßen“, so Paternostro-Sluga hocherfreut.

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