Beitrag vom: 06.04.2020

12 Tonnen an Schutzausrüstung in Wien eingetroffen

Der Wiener Krankenanstaltenverbund beschafft im Auftrag der Stadt Wien seit einigen Wochen persönliche Schutzausrüstung für alle Akteurinnen und Akteure des Wiener Gesundheitssystems.

Am Wochenende landete am Flughafen Wien-Schwechat eine AUA-Maschine, kommend aus Shanghai, mit insgesamt 12 Tonnen an dringend benötigter Schutzausrüstung. Die  Schutzausrüstung wurde durch die Stadt Wien in intensiver Zusammenarbeit des Wiener Krankenanstaltenverbundes und des Landeseinsatzstabes, geführt durch die Berufsrettung Wien, organisiert. In Empfang genommen wurde die Lieferung von den Stadträten Peter Hanke und Peter Hacker.

Großer Erfolg trotz schwieriger Weltmarktlage erzielt

Im Rahmen der Lieferung konnten vom Wiener Einsatzstab 400.000 OP-Masken, 20.000 Schutzanzüge, 10.000 Gesichtsschilder und 20.000 Schutzbrillen entgegen genommen werden. Diese Ausrüstung wird ab heute an die Wiener Krankenhäuser, Pflegewohnhäuser, die Wiener niedergelassenen ÄrztInnen, Rettungsdienste und an weitere Einheiten der kritischen Infrastruktur nach erfolgter Kontrolle zur Verfügung gestellt. Wobei die Verteilung nach Priorität und aktuellen Lagerbeständen vorgenommen wird.

"Wir sind zufrieden, dass die erste größere Lieferung mit Schutzausrüstung angekommen ist.  Wir warten nicht nur darauf, dass der Bund besorgt, sondern besorgen die Schutzausrüstung auch selber auf dem internationalen Markt. Wir haben daher in den letzte Wochen mehrere Bestellungen aufgegeben, aber auch Rückschläge durch die Handelssperren erlebt. Klar ist, dass wir weiteres Material – vor allem hochwertige Atemschutzmasken – benötigen. Wir gehen davon aus, dass die von der Bundesregierung schon seit längerem versprochenen Masken und weitere Schutzausrüstung in den nächsten Tagen auch in größerer Menge in Wien ankommen werden", so Hanke und Hacker.

Fokus auf Nachbeschaffung bleibt aufrecht

Die persönliche Schutzausrüstung bleibt weiterhin ein zentraler Erfolgsfaktor in der Bewältigung der COVID-Pandemie. „Unsere Einkäuferinnen und Einkäufer leisten hervorragende Arbeit“, sagt KAV-GDin-Stellvertreter Herwig Wetzlinger.„Und das müssen sie auch weiterhin tun. Denn die Verfügbarkeit ausreichender Mengen an persönlicher Schutzausrüstung ist ganz entscheidend für die Bewältigung der aktuellen Pandemie. Dabei müssen wir alle Register ziehen: das Anfahren der Produktion im Inland genauso, wie das erfolgreiche Beschaffen von Schutzmasken und anderen Medizinprodukten auf dem internationalen Markt.“


Schutzausrüstung trifft am Flughafen Wien Schwechat ein; Foto: KAV  Schutzausrüstung trifft am Flughafen Wien Schwechat ein; Foto: KAV  Flughafen Wien Schwechat; Foto: KAV  Schutzausrüstung trifft am Flughafen Wien Schwechat ein; Foto: KAV  Schutzausrüstung trifft am Flughafen Wien Schwechat ein; Foto: KAV  Schutzausrüstung trifft am Flughafen Wien Schwechat ein; Foto: KAV


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