Beitrag vom: 10.03.2020

Der medizinische Krisenstab der Stadt Wien setzt weitere Schritte


Die wichtigste Ressource im Fall eines Ausbruches einer COVID-19 Epidemie sind die städtischen Akutspitäler des Wiener Krankenanstaltenverbundes. Bisher ist es in Wien gut gelungen, eine starke und unkontrollierte Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern. Der medizinische Krisenstab der Stadt Wien setzt weitere Schritte zur Sicherung der vollen Funktionsfähigkeit der Wiener Spitäler.

Es wird eine Reduktion des Lehr- und Universitätsbetriebs in den Spitälern vorbereitet und in den nächsten Tagen Schritt für Schritt realisiert. Betroffen davon sind ausschließlich Ausbildungsbereiche mit unmittelbarem Patientenkontakt.

  • die Medizinische Universität Wien wird die Lehrtätigkeit an den Standorten im AKH auf ein absolutes Minimum reduzieren
  • Gleiches gilt für die Pflegeberufsausbildung an diversen Standorten in den Wiener Spitälern
  • die Reduktion betrifft nicht die Bildungs- und Lehrtätigkeit außerhalb der Spitalsstandorte


Die PatientInnen und ihre BesucherInnen in den Spitälern sowie in Wohn- und Pflegeeinrichtungen werden ersucht, bis auf weiteres auf PatientInnen-Besuche, soweit das möglich ist, zu verzichten. Die bisherigen internationalen Erfahrungen zeigen, dass derartige Maßnahmen, die jeder und jede Einzelne in seinem persönlichen Bereich setzen kann, am wirkungsvollsten sind. Jedenfalls sollte von Besuchen Abstand genommen werden, wenn man selbst unter grippalen Erkrankungen leidet.

Der medizinische Krisenstab sieht derzeit (noch) keinen Bedarf für behördliche Einschränkungen, appelliert aber bewusst an das kollektive Verantwortungsbewusstsein in der Bevölkerung.

Weitere Informationen zum Thema Coronavirus finden Sie unter:
https://www.wien.gv.at/gesundheit/coronavirus.html

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