Beitrag vom: 21.11.2019

Die COPD-Challenge: Hoch hinaus trotz schwerer Krankheit

Lungenpatient Eberhard Jordan bestieg gemeinsam mit den KAV-Ärzten Arschang Valipour und Milos Petrovic den Donauturm

COPD Challenge 2019; Foto: KAV / Wachet 779 Stufen sind es, wenn man zu Fuß hinauf geht auf den Donauturm. Auch Menschen mit gesunder Lunge kommen hier ordentlich ins Schwitzen. Eberhard Jordan hat eine stark eingeschränkte Lungenfunktion, denn er ist an der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit, kurz COPD, erkrankt. Mit dem Aufstieg auf den Donauturm am Welt-COPD-Tag, will Jordan zeigen, was man mit einer Kombination aus regelmäßigem Training und guter medizinischer Betreuung auch als Erkrankter schaffen kann. „Ich möchte außerdem vermitteln, dass ein wichtiger Baustein in der Therapie auch Bewegung ist“, erklärt Jordan.
 
„Obwohl COPD mittlerweile die dritthäufigste Todesursache der westlichen Welt ist, ist die Erkrankung in der Öffentlichkeit noch wenig bekannt. Erste Anzeichen werden oft zu lange übersehen. Dabei wäre es wichtig, rasch mit modernen Therapien gegenzusteuern, um die Lebensqualität verbessern zu können“, so Arschang Valipour, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin und Pneumologie im Krankenhaus Nord - Klinik Floridsdorf. Husten mit Auswurf und Atemnot bei Belastung sind die ersten Anzeichen. Die Hauptursachen sind Rauchen, gefolgt von Passivrauchen. Ein Gang zum Lungenfacharzt kann Klarheit schaffen.
 
„Die Krankheit ist leider nicht heilbar aber wenn man in Bezug auf die medikamentöse und nicht medikamentöse Therapie alles richtig macht, sind Wunder möglich“, erzählt Milos Petrovic, Oberarzt auf der Abteilung für Atmungs- und Lungenerkrankungen im Krankenhaus Hietzing.



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