Beitrag vom: 04.07.2019

JournalistInnen jetzt bewerben: Stephan-Rudas-Preis ausgeschrieben

Für fundierte Berichterstattung über psychische Erkrankungen - Einreichungen bis 31. August 2019 möglich

Zum dritten Mal wird der Stephan-Rudas-Preis für fundierte Berichterstattung über psychische Erkrankungen ausgeschrieben. Nehmen Sie teil, wenn Sie journalistische Beiträge zum Themenbereich psychosoziale Gesundheit erstellt haben, die das Wissen über psychische Erkrankungen fördern und einer Stigmatisierung der Betroffenen entgegenwirken. Eingereicht werden können Beiträge aus den Jahren 2018/2019. 

Der Stephan-Rudas-Preis wird am 8. Oktober 2019 im Rahmen der Jubiläumsfeier anlässlich „40 Jahre PSD" (Psychosoziale Dienste Wien) verliehen.

Bewerbungskriterien und Deadline

Sie sind eingeladen, sich selbst oder Ihre Kolleginnen und Kollegen für den Stephan-Rudas-Preis vorzuschlagen. Die Einreichung sollte einen Artikel bzw. Beitrag umfassen, der sich durch einen besonders differenzierten Umgang mit dem Thema psychische Gesundheit auszeichnet, sich an die Allgemeinbevölkerung richtet (nicht: Fachzeitschriften) und aus einer der folgenden Kategorien stammt (bitte bei den Bewerbungen die jeweilige Kategorie anführen):

  • Print (Print-Medien, Online-Berichterstattung von Printmedien)
  • Onlinemedien (Info-Websites, Blog-Beiträge, Social Media)
  • Hörfunk/TV

Des Weiteren ist eine Kurzbiographie der nominierten Person beizufügen. Bei Hörfunk/TV-Beiträgen bitte um eine kurze Textzusammenfassung des Inhalts. Die Bewertung erfolgt durch eine Jury nach den einzelnen Medien-Kategorien.

Bitte schicken Sie Ihre Einreichungen bis 31. August 2019 an: MMag.a Dr.in Zeynep Arslan, M.A. (Wiener Krankenanstaltenverbund, Generaldirektion) (zeynep.arslan@wienkav.at, bei Rückfragen 01 40409-60418)

Der Wiener Psychiatrie-Reformer: Stephan Rudas

Stephan Rudas (1944-2010) war ein österreichischer Facharzt für Psychiatrie und Neurologie und langjähriger Chefarzt der Psychosozialen Dienste in Wien (PSD). Stephan Rudas war maßgeblich an der Reform der Wiener Psychiatrie beteiligt und wird daher vielfach als „Vater der Psychiatriereform“ bezeichnet. Er hat sich Zeit seines Lebens um den Ausbau flächendeckender ambulanter Versorgungsstrukturen für psychisch Erkrankte bemüht. Es war ihm besonders wichtig, dass weder die Betroffenen noch deren Angehörige stigmatisiert und an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

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