Beitrag vom: 28.09.2018

Weltbrustkrebstag 1. Oktober: Umfassende Betreuung in KAV-Spitälern

KAV bietet in Brustgesundheitszentren beste interdisziplinäre Zusammenarbeit und psychoonkologische Betreuung

Im Vorjahr wurden im  Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) 3800 Brustkrebs Neuerkrankungen diagnostiziert. 1460 Frauen wurden deshalb operiert, 1500 mussten sich einer Strahlentherapie unterziehen.

Was das bedeutet, wissen die rund 6000 Patientinnen, die sich im Jahr 2017 in Therapie  - dabei sind auch Verlaufsdiagnostik und Kontrollen enthalten - befanden. Der KAV bietet jeder Erkrankten ein höchst professionelles Betreuungsangebot in einem seiner fünf Brustgesundheitszentren (Donauspital, Krankenhaus Hietzing, Kaiser-Franz-Josef-Spital, Rudolfstiftung und Wilhelminenspital).  Hier erwartet die Erkrankte eine umfassende interdisziplinäre Betreuung durch SpezialistInnen aus den Fachbereichen Gynäkologie, Chirurgie, Röntgen, Onkologie, Radiologie, Physikalische Medizin und Psychoonkologische Betreuung.

Die Brustgesundheitszentren der Wiener Gemeindespitälern finden Sie hier: www.wienkav.at/kav/brustgesundheitszentren

Breast Care Nurse begleitet die Patientinnen von Anfang an

Mit der Diagnose Brustkrebs beginnt ein komplexer Behandlungsprozess, der auch von einer ausgebildeten sogenannten Brustgesundheits-Schwester begleitet wird. Sie unterstützt Patientinnen sowie Angehörige und übernimmt Aufgaben wie Beratung, Begleitung bei der Diagnose und bietet während der gesamten Behandlung persönliche Hilfestellung. Auch nach dem Spitalsaufenthalt steht dieses Angebot seitens des KAV zur Verfügung.

Was es über „Krebs“ zu wissen gilt:

Krebszellen unterscheiden sich in mehrfacher Hinsicht von gesunden Zellen. Sie wachsen und vermehren sich eigenständig, unreguliert und können sich beliebig oft teilen, sie sterben nicht von selbst ab, sie regen das Wachstum neuer Blutgefäße an und können in andere Gewebe hineinwachsen und diese sogar verdrängen. Aus dieser Komplexität ergibt sich die Notwendigkeit einer umfassenden Krebstherapie. Eine Säule in der Behandlung des Mammakarzinoms ist die Systemtherapie. Diese umfasst verschiedene antihormonelle Therapien, die klassische Chemotherapie und die Therapie mit monoklonalen Antikörpern. Während die Chemotherapie in das Tumorwachstums eingreift, wirken die anderen Therapien auf Zellstrukturen ein, um möglichst nur Krebszellen therapeutisch anzugreifen. Auch die Operation und die Strahlentherapie sind wesentliche Bestandteile der Krebsbehandlung.



Verantwortlich für diese Seite:
Vorstandsbereich Kommunikation - Internet (Generaldirektion)