Beitrag vom: 18.06.2018

Die Zukunft des ehemaligen Sophienspitals

Es sollen ein Bildungscampus, ein öffentlicher Park und Wohnungen entstehen.

Stefan Krejcza (l.), Leiter Real Estate Management im KAV, und Markus Reiter, Bezirksvorsteher Neubau - Foto: KAV / Wallner Die Zukunft des ehemaligen Sophienspitals im siebenten Bezirk ist geklärt. Neubaus Bezirksvorsteher Markus Reiter hat heute, Montag, bei einem Pressegespräch vor Ort Pläne für die Nachnutzung präsentiert. In den nächsten Jahren sollen dort ein Bildungscampus, ein öffentlicher Park sowie Wohnungen entstehen. Geplant seien eine insgesamt „gute soziale Infrastruktur und ein nachhaltiges Mobilitätskonzept“, sagte Reiter. Als Grundstückseigentümer trägt der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) das Konzept mit. „Nach 100 Jahren Spitalsbetrieb, haben wir als KAV die medizinischen Leistungen des ehemaligen Sophienspitals in das Kaiser-Franz-Josef-Spital übersiedelt um dort die Patientinnen und Patienten optimal zu betreuen. Nun wird für die ‚Sophie‘ ein neues Kapitel aufgeschlagen. Wir freuen uns, die Nachnutzung des Areals gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern von Neubau zu planen und dazu beizutragen, diese Institution für den Bezirk zu erhalten", erzählt Stefan Krejcza, Leiter Real Estate Management im KAV.

Umgestaltung

Bei der Umgestaltung in den künftigen „Sophienpark“ sei Reiter besonders wichtig, dass die Grünfläche der Öffentlichkeit zur Verfügung steht und der Baumbestand erhalten bleibt. Im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Sophienspitals solle der neue Bildungscampus mit einer öffentlichen Volksschule sowie einem städtischen Kindergarten entstehen. Auch solle ein neu zu errichtender Turnsaal zwecks Mehrfachnutzung öffentlich zugänglich gemacht werden. Ferner sollen 150 Mietwohnungen geschaffen werden, die „mindestens zur Hälfte sozial leistbar“ sein und durch gemeinnützige Bauträger errichtet werden sollen. „Diese Form der Nachnutzung ist ein innerstädtischer Erfolg für die ganze Stadt“, sagte Reiter.

Beteiligungsprozess

Der Bezirk lädt AnrainerInnen, BezirksbewohnerInnen und Interessierte ab morgen, Dienstag, zu „Beteiligungs- und Info-Cafés“ ein. Darin sollen, gemeinsam mit VertreterInnen des Bezirks, Ideen und Meinungen zum neuen Sophien-Areal gesammelt und erarbeitet werden, bevor es zur Ausschreibung des Areals komme. „Die Adaptierung des Parks ist wesentlicher Teil des Beteiligungsprozesses“, kündigte Reiter an.

Weitere Informationen erteilt das Büro der Bezirksvorstehung für den 7. Bezirk, Tel. 01/4000-07111 bzw. E-Mail: post@bv07.wien.gv.at.


 

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