Beitrag vom: 05.12.2017

Zwei KAV-Mediziner in der absoluten Weltspitze

Professor Huber (Wilhelminenspital) und Professor Smolen (Hietzing, AKH Wien) gehören zu den meistzitierten Wissenschaftern der Welt.)

Große internationale Aufmerksamkeit wird in diesen Tagen zwei Wiener KAV-Medizinern für ihre Forschung zuteil. Professor Kurt Huber (Abteilungsvorstand der 3. Medizinischen Abteilung im Wilhelminenspital) und Professor Josef Smolen (Abteilungsvorstand der 2. Medizinischen Abteilung im KH Hietzing und der Universitätsklinik für Innere Medizin III am AKH Wien) werden vom US-amerikanischen Analyse-Unternehmen Clarivate Analytics zu den 3.500 Forscherinnen und Forschern gezählt, die im Jahr 2017 weltweit am häufigsten zitiert worden sind. Insgesamt finden sich auf der Liste nur 21 Östereicherinnen und Österreicher.

Professor Huber (Kardiologie) und Professor Smolen (Immunologie, Rheumatologie) zählen zur absoluten Weltspitze in ihrer jeweiligen Fachrichtung und haben an hunderten von Publikationen mitgearbeitet oder selbst geschrieben. Sie prägen aber nicht nur den internationalen Dialog mit, sondern sorgen täglich dafür, dass auch in den Wiener Gemeindespitälern Spitzenmedizin für die Bevölkerung der Stadt geleistet wird.

Professor Kurt Huber (Abteilungsvorstand der 3. Medizinischen Abteilung im Wilhelminenspital; Foto: KAV Professor Huber betont wie wichtig es ist, Wissen an seine Studentinnen und Studenten weiterzugeben. "Mein Credo war und ist, die Verbindung von Grundlagenforschung und klinischer Medizin ("translational medicine"), das Heranführen von jungen Menschen an wissenschaftliches Arbeiten und den ärztlichen Beruf, sowie die Veranstaltung von medizinischer Fortbildung auf höchstem Niveau. Denn: Bildung und Forschung ist alles in der Medizin."

Lebenslauf Professor Kurt Huber (44kB-PDF)
Publikationsliste Professor Kurt Huber (645kB-PDF)


Professor Josef Smolen (Abteilungsvorstand der 2. Medizinischen Abteilung im KH Hietzing und der Universitätsklinik für Innere Medizin III am AKH Wien); Foto: KAV Professor Smolen beschäftigte sich bereits während seines Medizinstudiums besonders intensiv mit der Immunologie: "Heute denke ich, dass meine Motivation stets war und bis heute ist, das „Warum?“, das „Was steckt dahinter?“ zu verstehen zu versuchen. Daten, die klar schienen, auf ihre Plausibilität zu prüfen, Experimente von verschiedenen Seiten zu beleuchten und so vielleicht einmal das Licht am Ende eines Tunnels zu erkennen. Das alles wohl aus einem Trieb der Neugierde, aus dem Zufall, Lücken in Wissensständen der jeweiligen Zeiten zu erkennen zu glauben, aus der Begierde, das mir nicht Verständliche zu begreifen. Meine Motivation war es aber auch stets, diese Ideen mit jenen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, zu teilen und so gemeinsam einen Mehrwert zu erzielen zu versuchen. Viele der Entwicklungen und Errungenschaften waren und sind nur im Team zu verwirklichen und ich bin meinen Teams unendlich dankbar, dass wir gemeinsam so viel Neuland entwickeln konnten. Neuland, das sich als dem wissenschaftlichen Fortschritt aber insbesondere dem Krankheitsverständnis und den Behandlungsmöglichkeiten für unsere Patienteninnen und Patienten dienlich erwies und erweist."

Lebenslauf Professor Josef Smolen (29kB-PDF)
Publikationen Professor Josef Smolen 



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