Beitrag vom: 28.07.2017

KAV: Gangbetten sind immer nur kurzfristige Notlösungen

Wiener Gemeindespitäler stehen 7 Tage die Woche 24 Stunden zur Verfügung

Die Spitäler des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) stehen den Wienerinnen und Wiener sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag zur Verfügung, wenn andere Krankenhäuser ihre Pforten längst geschlossen habe. Durch Akutrettungsanfahrten und akute Aufnahmen sind Notbetten - die kurzfristige Unterbringung von Patientinnen und Patienten in den Gängen - kurzfristig leider nicht immer vermeidbar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spitäler und der Generaldirektion des KAV tragen dazu bei, die Patientinnen und Patienten möglichst rasch in Zimmern zu verlegen.

Im Donauspital waren gestern früh fünf Patientinnen bzw. Patienten in Notbetten, bis mittags konnten allerdings alle in Zimmer verlegt werden. Das Bettenbelagsmanagement des Donauspitals und der Bereich Health Care Management im KAV haben mit Hochdruck daran gearbeitet. „In der Generaldirektion des KAV haben wir eine eigene Person mit diesem Thema betraut“, sagt Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Direktorin für Organisationsentwicklung und Personal im KAV. „Die Notbetten-Situation ist durch das engmaschige Monitoring auf die Stunde genau bekannt, Maßnahmen können sofort eingeleitet werden, und sie greifen auch. Die fünf Patientinnen bzw. Patienten, die gestern im Donauspital leider einige Zeit in Notbetten verbracht haben, konnten in kurzer Zeit in Zimmer verlegt werden.“

Notbetten in den Gängen sind für niemanden angenehm, daher setzen der KAV und die Spitäler mit einer Reihe von Maßnahmen alles daran, diese Zeit so kurz wie möglich zu halten, darunter interdisziplinäre Belegung, forciertes Entlassungsmanagement - Patientinnen und Patienten werden früher entlassen, wo das medizinisch und sozial vertretbar ist, enges Monitoring, und die zentralen Notaufnahmen können Betten in Abteilungen bei Bedarf direkt belegen.

„Wir nehmen Notbetten nicht leichtfertig in Kauf“, sagt Kölldorfer-Leitgeb, „im Gegenteil: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Spitälern und im KAV setzen alles daran, Patientinnen und Patienten so rasch wie möglich in Zimmer zu verlegen. Das ist auch gestern im Donauspital geschehen: Beim Zeitpunkt der Anfrage einer Tageszeitung gab es fünf Notbetten, bei Erscheinen des Artikels kein einziges mehr.“

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