Beitrag vom: 10.04.2017

KAV-Spitäler haben ausreichend Geburtenkapazitäten

Baby; Foto:ImageIndustry Ungeborene Kinder halten sich nicht an Termine, die Geburtshilfe ist daher ein schwer planbares Fach. Zwischen dem errechneten Geburtstermin und der tatsächlichen Geburt gibt es eine Schwankungsbreite von rund vier Wochen. Die Geburtenstationen in den Spitälern müssen daher sehr unmittelbar auf die natürlichen Zeitpläne der Babys und der Mütter reagieren.

KAV reagiert auf steigende Geburtenzahlen

Im Herbst letzten Jahres hat die Geburtenstation des Hanusch-Spitals geschlossen (1.100 Geburten jährlich). Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) reagiert auf diese Schließung, ebenso wie auf die insgesamt ansteigenden Geburtenzahlen mit mehreren Maßnahmen:

  • Erhöhung der Kapazitäten
  • Schaffung von Infrastruktur und Ausbau der Geburtenabteilung (z.B. Inbetriebnahme des Mutter-Kind-Zentrums im SMZ-Süd)
  • Schaffung eines zentralen Geburtencontrolling, das einen Überblick über die geplanten und tatsächlichen Geburten gibt und so eine Steuerung zwischen den einzelnen Häusern ermöglicht
  • Schaffung von Dienstposten

Kein Engpass während der Sommermonate

Für die Sommermonate, in denen es zu vermehrten Anmeldungen gekommen ist, hat der KAV kurzfristig die Anmeldezahlen angehoben. Das heißt, jede Frau kann in einem Wiener Städtischen Krankenhaus ihr Kind bekommen: Wenn in einem Spital die Kapazitäten erschöpft sind, besteht die Möglichkeit, auf ein anderes städtisches Spital auszuweichen. Durch ein zentrales Controllingsystem hat der KAV eine genaue Übersicht über die Anmeldungen, so kann ein ausgelastetes Spital kann Frauen an eine andere Fachabteilung – mit freien Kapazitäten – verweisen.

 

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