Beitrag vom: 03.04.2017

Zehn Jahre Wiener Allianz für Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen

Allianz-PartnerInnen bauen erfolgreiche Zusammenarbeit bis 2022 weiter aus

Seit zehn Jahren ist die Wiener Allianz für Gesundheitsförderung Pionierin in Sachen Gesundheitsförderung in Krankenhäusern, Pflege- und SeniorInnenwohneinrichtungen. Am Freitag, 31. März 2017, wurde die Kooperationsvereinbarung um weitere fünf Jahre verlängert. Damit sind die Weichen für die Weiterentwicklung von Gesundheitsförderungsaktivitäten in Wiener Gesundheitseinrichtungen gestellt.

„Ob Krankenhäuser, Pflege- oder Wohneinrichtungen für Seniorinnen und Senioren - sie alle haben großen Anteil daran, dass die Wienerinnen und Wiener optimal behandelt, gepflegt und betreut werden. Damit Menschen gesund werden oder gesund bleiben, braucht es gemeinsame Überlegungen, Entwicklungen und strukturelle Lösungen“, ist Sandra Frauenberger, Stadträtin für Soziales, Gesundheit und Frauen, überzeugt.

Die Wiener Allianz für Gesundheitsförderung nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein. Seit 2007 werden Erfahrungen und Wissen zur Umsetzung von Gesundheitsförderungsaktivitäten zwischen den Allianz-PartnerInnen ausgetauscht. Diese erfolgreiche Partnerinnen-Schaft wird auch in den kommenden fünf Jahren fortgesetzt. Mit der Verlängerung der Kooperationsvereinbarung, die am Freitag, 31. März 2017, feierlich im Wiener Rathaus von den Allianz-PartnerInnen unterzeichnet wurde, setzt die Plattform auch weiterhin wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Gesundheitsförderungsarbeit in Gesundheitseinrichtungen. Gleichzeitig wurde die bisherige „Allianz für Gesundheitsförderung in Wiener Spitälern, Pflegeeinrichtungen und Seniorenwohneinrichtungen“ offiziell in „Wiener Allianz für Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen“ umbenannt. Fit für die Zukunft.

In den letzten zehn Jahren wurden Strukturen aufgebaut, um den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Einrichtungen systematisch voranzutreiben. Veranstaltungen wie Tagungen und Workshops zur Vernetzung sowie Wissensvermittlung, die regelmäßige Veröffentlichung eines Newsletters, um über eigene Projekte zu berichten bzw. mehr über andere Projekte zu erfahren, sowie eine Website trugen dazu bei.

Die Wiener Gesundheitsförderung fungiert seit 2009 als Koordinationsstelle und möchte die erfolgreiche Pionierarbeit der Plattform weiter ausbauen. „Gemeinsam mit allen Partnerinnen und Partnern verfolgen wir auch zukünftig das Ziel, die Gesundheitsförderungsarbeit im Setting Krankenhaus sowie in den Pflege- und Wohneinrichtungen für Seniorinnen und Senioren weiterzuentwickeln. Ein nächster wichtiger Schritt in diese Richtung ist ein gemeinsames Projekt zum Thema ‚Gesundheitskompetenz und Gesprächsqualität‘. Ich bin überzeugt davon, dass wir durch Projekte wie diese auch zukünftig als Vorreiterin für andere Settings und Länder agieren“, betont Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung.

Über die Wiener Allianz für Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen

Aktuell sind sieben Trägereinrichtungen bzw. Dachverbände in der Allianz vertreten: Allgemeine Unfallversicherungs-Anstalt AUVA (für die Wiener Unfallkrankenhäuser), Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, Verband der Privatkrankenanstalten Österreichs (für die Wiener Mitglieder), Vinzenz Gruppe (für die Wiener Krankenhäuser), Wiener Gebietskrankenkasse (für das Hanusch Krankenhaus und die Gesundheitszentren), Wiener Krankenanstaltenverbund und Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen. Die Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft nimmt eine beratende Funktion ein. Koordiniert werden die Aktivitäten von der Wiener Gesundheitsförderung, mit organisatorischer und wissenschaftlicher Unterstützung durch WHO Collaborating Centre for Health Promotion in Hospitals and Health Care (WHO-CC-HPH) in der Gesundheit Österreich GmbH.

Weitere Informationen zur Wiener Allianz für Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen finden Sie unter:
www.allianz-gf-wien.at 

 

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