Beitrag vom: 03.03.2017

KAV-Expertin leitet neue wissenschaftliche Arbeitsgruppe im Bereich Physikalische Medizin

Europäische Gesellschaft für Physikalische Medizin, kurz ESPRM, ernennt Tatjana Paternostro-Sluka aus dem Donauspital zur Leiterin eines Fachkomitees, das sich mit der Behandlung von Nervenschädigungen beschäftigt.

Prim.a Univ.-Prof.in Dr.in Tatjana Paternostro-Sluga; Foto: privat

Nervenschädigungen können durch einen Unfall auftreten, nach schweren Erkrankungen, durch Entzündungen, nach Operationen oder durch Überbelastung. Diese sogenannten peripheren Nervenläsion betreffen alle Altersstufen, vom Neugeborenen bis in das hohe Lebensalter. Sie können zu Schwäche, Gefühlsstörungen und Schmerz führen. Oft dauert es lange, bis die richtige Diagnose gestellt und die richtige Therapie eingeleitet wird. Diese wissenschaftliche Task Force hat das Ziel, Diagnostik und Behandlung von Nervenläsionen zu verbessern, neue rehabilitative Strategien zu entwickeln und europaweite Standards festzulegen. Dadurch sollen Patientinnen und Patienten schneller und effizienter behandelt werden.

Die wissenschaftliche Arbeitsgruppe der European Society of Physical and Rehabilitation Medicine (ESPRM) beschäftigt sich mit der klinischen Aufarbeitung von Diagnostik und Therapie peripherer Nervenläsionen und der Fortbildung auf diesem Gebiet. Kooperationszentren sind das Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation des Donauspitals (SMZ Ost) und das Karolinska Insitut, Department of Clinical Science, Rehabilitation Medicine, Danderyd Hospital, Stockholm, Sweden, Prof. Kristian Borg. Von diesen Kooperationszentren ausgehend wird ein Europäisches Netzwerk aufgebaut.

Nähere Informationen finden Sie unter www.esprm.net  bzw. Fachkomitee für Periphere Nervenläsionen .

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