Archivmeldung: Beitrag vom: 12.01.2017
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Grippewelle: Alle arbeiten mit Hochdruck an guter Betreuung

Frau und Mann mit Grippe im Bett; Foto: iStock / AndreyPopovDie Grippewelle  ist heuer so früh und so stark eingetreten wie seit vielen Jahren nicht mehr. Das ist der Hauptgrund für die aktuellen Gangbetten in den Spitälern des Wiener Krankenanstaltenverbundes. Ein Beispiel: Im Donauspital sind heuer seit Beginn der Grippewelle sechs Mal so viele grippekranke PatientInnen aufgenommen worden wie im Vorjahr während der gesamten Grippesaison.

Impfen schützt!

Die Durchimpfungsrate gegen Influenza ist heuer in der Bevölkerung mit unter zehn Prozent sehr gering, die Ansteckungsgefahr daher erhöht. Es ist daher auch jetzt noch sinnvoll sich impfen  zu lassen, um sich und seine Familie und Freunde zu schützen.

Auch BesucherInnen können anhand einfacher Verhaltensregeln dazu beitragen, dass sich die Grippe nicht weiter verbreitet.

Alle arbeiten mit Hochdruck

Durch die massiv höheren Grippefälle ist die Lage in den Spitälern sehr angespannt. Die MitarbeiterInnen des Wiener Krankenanstaltenverbundes arbeiten mit Hochdruck daran, alle PatientInnen gut zu versorgen. Der Wiener Krankenanstaltenverbund erfüllt auch in dieser Situation seinen Versorgungsauftrag. Niemand wird weggeschickt, alle werden behandelt und wenn nötig stationär aufgenommen. Das führt dazu, dass mitunter Patientinnen nicht sofort in Zimmern untergebracht werden können.

Um für Patientinnen unerträgliche Gangbetten so gering wie möglich zu halten, werden unter anderem Tages- bzw. Wochenstationen bedarfsweise  zur stationären Belegung mit InfluenzapatientInnen herangezogen, Abteilungen werden von mehreren Abteilungen – auch von der Zentralen Notaufnahme- belegt. Influenza-Schnelltests werden durchgeführt um rasch eine sichere Diagnose zu haben und grippekranke PatientInnen auf Grippestationen unterzubringen. Denn grippekranke PatientInnen müssen wegen der hohen Ansteckungsgefahr auf den Stationen auch von anderen PatientInnen isoliert werden.

Allerdings kann es sein, dass trotz der intensiven Anstrengungen bei Aufnahmespitzen in den Spitälern PatientInnen vorübergehend am Gang versorgt werden müssen.

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