Architektonische Konzeption des Hauses

Bei der Planung des Donauspitals war sich die Gemeinde Wien von vornherein klar, daß sich ein zyklopischer Zentralbau weder in die Umgebung einfügen würde, noch den heutigen Vorstellungen von einem modernen und vor allem humanen Spital entpräche. Daher erhielt eine Arbeitsgemeinschaft von Architekten (Schuster, Marchart & Moebius, Fleischer, Podgorschek) den Auftrag, das Krankenhaus im Pavillon-Verbundsystem zu konzipieren. In dieser Form wird das Krankenhaus die Vorteile eines Pavillon-Spitals mit jenen eines in Zentralbauweise vereinen. Damit wurde - auch international gesehen - ein richtungsweisender neuer Weg beschritten.

An einen langgestreckten Untersuchungs- und Behandlungstrakt sind pavillonartige Bauten, die Bettenhäuser, angeschlossen. Im Untersuchungs- und Behandlungstrakt sind auch - mit Ausnahme der Energiezentrale, die in einem seperaten Bauwerk untergebracht wird - alle Betriebsbereiche eingerichtet. Die Pavillons sind dem Pflegebereich vorbehalten. Es ist möglich, die Gebäude niedrig zu halten. Sie sind maximal vier bis fünf Stockwerke hoch.

Luftaufnahme Sozialmedizinisches Zentrum Ost

Im Krankenhaus des Sozialmedizinischen Zentrums sind die Pflege- und Arbeitsbereiche natürlich belichtet bzw. be- und entlüftbar, weil sie entweder an der Außenfassade oder um einen der vielen Innenhöfe gruppiert sind.

Auch Flurbereiche und Wartezonen öffnen sich immer wieder ins Freie. Damit werden neue Erlebnisbereiche und Orientierungshilfen geschaffen, um ein Gefühl des 'Gefangenseins' im Inneren des Gebäudes nicht aufkommen zu lassen.

   

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Brigitte Lerch