KAV hat Strahlentherapie-Angebot massiv ausgebaut

KAV - Presseaussendung vom 19.6.2019

Neue Linearbeschleuniger im Donauspital im Teilbetrieb

Neues Strahlentherapiezentrum im Donauspital, v.li.n.re. KAV Dir. Michael Binder, Interim. Leiterin OA Dr.in Beatrix Günczler, Ärztl. Dir. Lothar Mayerhofer, StR Peter Hacker, Projektleiterin Renate Hauschka; Foto: PID / Kromus Der von der Stadt Wien und dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) in Angriff genommene massive Ausbau im Bereich der Strahlentherapie für Krebspatientinnen und Krebspatienten befindet sich in der Endphase - und liegt damit voll im Zeitplan. Das neue Zentrum für Radioonkologie und Strahlentherapie im Donauspital hat bereits seinen Teilbetrieb aufgenommen. „Wir hatten den Wienerinnen und Wienern versprochen, rasch die Wartezeiten auf Strahlentherapien zu verkürzen und den Ausbau mit neuen Geräten voranzutreiben. Das ist dem KAV gelungen. Innerhalb von nur zwei Jahren hat der KAV zwei neue Strahlentherapiezentren in Betrieb genommen - im Herbst 2017 im Krankenhaus Hietzing und nun im Donauspital“, betonte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker am Mittwoch, den 19. Juni bei der Besichtigung des neuen Strahlentherapie-Zentrums. Die Wartezeiten auf Strahlentherapieplätze mit den sogenannten Linearbeschleunigern (LINAC) habe sich seitdem kontinuierlich verkürzt.

6.000 statt 3.600 PatientInnen im KAV in Behandlung

Im komplett neu errichteten Zentrum für Radioonkologie und Strahlentherapie im Donauspital werden Ende 2019 alle vier Hightech-Geräte in Vollbetrieb sein. „Wir haben enorme Anstrengungen unternommen diesen Kapazitätsausbau mit der modernsten verfügbaren Technologie umzusetzen. Gegenüber dem Jahr 2017 kann der KAV ab 2020 um rund 60 Prozent mehr Krebspatientinnen und Krebspatienten an den LINACs behandeln“, unterstrich Michael Binder, medizinischer Direktor des KAV. Noch vor zwei Jahren lag die Behandlungskapazität mit Linearbeschleunigern bei rund 3.600 Patientinnen und Patienten. Ab 2020 werden es bis zu 6.000 sein. Das Strahlentherapiezentrum im Donauspital gehört zu den kapazitätsstärksten Österreichs und ist nach jenem des AKH Wien das zweitgrößte Zentrum in Wien. „Nicht nur die neuen Behandlungszentren, sondern auch die kontinuierlich verbesserte Auslastung unserer Linearbeschleuniger im Wilhelminenspital und dem Kaiser-Franz-Josef-Spital tragen zur Steigerung der Behandlungszahlen bei“, erläuterte Binder.

Bis zu 2.400 PatientInnen pro Jahr im Donauspital

Neues Strahlentherapiezentrum im Donauspital; Foto: PID / Kromus Dem Donauspital stehen mit den neuen LINAC-Geräten ganz neue Technologien zur Verfügung. „In den kommenden Wochen werden die Kapazitäten langsam hochgefahren und vorerst nur Patientinnen und Patienten des eigenen Hauses behandelt“, sagte Beatrix Günczler, interimistische Leiterin des Instituts für Radioonkologie und Strahlentherapie im Donauspital. Im Vollbetrieb werden in dem neuen Zentrum bis zu 2.400 Patientinnen und Patienten pro Jahr mit den vier Linearbeschleunigern behandelt. Die Schwerpunkte liegen unter anderem bei Prostatakrebs, Brustkrebs und Tumoren im Hirn oder im Rachen-Hals-Gaumenbereich.


Presseaussendung vom 19.06.2019 

 

Sozialmedizinisches Zentrum Ost - Donauspital Verantwortlich für diese Seite:
Internetansprechpartner (Donauspital)