Unsere

VISION

Unsere

MISSION

Wir ermöglichen und fördern Bildung.

Bildung verstehen wir als eine Auseinandersetzung des Menschen mit sich und der Umwelt, wobei das Ziel kompetentes und verantwortungsbewusstes Handeln ist.

Bildung ist mehr als die Vermittlung und Aneignung von Wissen und Qualifikationen. Bildung ist auch Selbstaufklärung, Überprüfung und Erweiterung von Wirklichkeitskonstruktionen.

Wir gestalten berufs- und betriebsrelevante Lern- und Bildungsprozesse auf einem hohen Qualitätsniveau, basierend auf den aktuellsten Erkenntnissen der Erwachsenenbildung, der Pflegewissenschaften und anderer relevanter Wissenschaften vorrangig für Pflegende im Wiener Krankenanstaltenverbund, um kompetentes und verantwortungsvolles pflegefachliches Handeln zum Wohle der Patientinnen und Patienten zu fördern.

Wir wollen diese Ziele erreichen, indem wir permanent an der Weiterentwicklung unserer Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität arbeiten. Verbunden damit ist auch die Weiterentwicklung unserer persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen.

Bei der Entwicklung, Planung, Organisation und Durchführung unserer Bildungsangebote berücksichtigen wir:

  • Aktuelle Prinzipien der Erwachsenenbildung
  • Förderliche Aspekte zu Gunsten des Praxis-Theorie-Praxis-Transfers
  • Die Ausrichtung der Bildungsangebote auf den Bedarf der jeweiligen Zielgruppe
  • Die individuelle Begleitung der TeilnehmerInnen während des Lernprozesses
  • Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren InteressenspartnerInnen
  • Deren Durchlässigkeit

Wir ziehen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen zur Beratung und/oder als Vortragende im Rahmen unserer Bildungsangebote heran.

 

Unser Menschenbild

Unter einem Menschenbild werden all jene Vorstellungen verstanden, die sich Menschen über sich selbst, über andere, über ihre gegenseitigen Beziehungen und über ihre Stellung in der Welt machen (vgl. Erpenbeck/Weinberg, 1993, S. 19). Das Menschenbild ist also ein gebräuchlicher Begriff für die Vorstellung, für ein Bild, das jemand bzw. eine Gruppe über das Wesen des Menschen hat.

Darin fließen einerseits Ansichten philosophischer Anthropologie und anderer relevanter Wissenschaften ein, die sich als Erkenntnisse und Wertungen darstellen, welche aus alltäglichen Erfahrungen und wissenschaftlichen Ergebnissen über den Menschen in Medizin, Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Theologie usw. gewonnen wurden. Andererseits wird auch das Weltbild jener Einzelnen oder Gruppen mit einbezogen, die sich Gedanken darüber machen. Unser Menschenbild, bzw. die Beschreibung desselben ist nicht statisch, sondern etwas Dynamisches, das immer wieder neu überdacht und modifiziert werden muss. In diesem Sinne ist die anschließende Darstellung als Grundlage zur Reflexion zu verstehen und nicht als etwas Unantastbares.

 

Vielfalt als Stärke

Wir sind in verschiedenen pflegerischen Fachbereichen agierende Lehrerinnen und Lehrer für Gesundheits- und Krankenpflege und verfügen über spezielle Qualifikationen, die uns zu professionellen Handeln befähigen. Wir kooperieren fachbereichsübergreifend und

begreifen Diversität als Chance für eine persönliche und gesamtinstitutionelle Weiterentwicklung. Konstruktive und respektvoll geführte Diskurse unterstützen dieselbe und bringen die gegenseitige Wertschätzung zum Ausdruck.

 

Entwicklungsorientierung

Wir sehen wir uns als Menschen, die um die zentrale Bedeutung von Wissenschaft und Forschung in Pflege und deren Bezugsfächern wissen und deren Weiterentwicklung fördern. Als Teil unseres beruflichen Selbstverständnisses sind wir daher stetig bemüht, uns über den aktuellen Stand der Wissenschaft und über Erkenntnisse aus dem pflegepraktischen Kontext zu informieren.

Die an der Akademie tätigen Referentinnen und Referenten sowie fachkompetenten Personen werden von uns als Partnerinnen und Partner gesehen, die mitverantwortlich für die Planung, Durchführung und für den Erfolg unserer Bildungsveranstaltungen sind. Wir sehen deren Wissen und deren Erfahrung als wertvolle Ressource zur (Weiter-)Entwicklung unserer Bildungsangebote.

Der Vielfalt an Aufgabenstellungen entsprechend, betrachten wir uns nicht nur als Pflegepädagoginnen und -pädagogen mit methodisch-didaktischen Kompetenzen, sondern auch als Menschen mit organisatorisch-administrativem Aufgabengebiet.

Vor dem Hintergrund sich laufend verändernder Anforderungen als Reaktion auf die zunehmende Wissensentwicklung, Globalisierung, Technisierung und den demographischen Wandel bemühen wir uns um Flexibilität, um diesem veränderten Bedarf zielgruppenspezifisch begegnen zu können. Wir sehen uns aber auch als Beraterinnen und Berater, als Individuen, die Lernwege begleiten und die versuchen, persönliche Präferenzen, Ziele und Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu berücksichtigen.

 

Selbst- und Mitverantwortung / Erfahrungs- und Lebensweltorientierung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der verschiedenen Bildungsveranstaltungen betrachten wir als Professionsträger, als autonom und selbstverantwortlich handelnde Menschen, die aktiv das Bildungsgeschehen mit gestalten. Es ist uns bewusst, dass es sich

um Menschen mit eigener Lernbiographie handelt, die sie in den aktuellen Lernprozess einbringen. Sie sind fähig zur Übernahme ihrer Lernorganisation, bestimmen, was sie lernen und wie sie lernen und stimmen den Lernaufwand mit den Mehrfachbelastungen in ihrer Lebenswelt ab. Diese individuellen Persönlichkeiten und deren Erfahrungen begreifen wir als Chance zur multidimensionalen Planung und Ausführung von – im konstruktivistischen Sinne durchgeführten - Bildungsveranstaltungen.

In der Konzeption und Durchführung unserer Bildungsangebote orientieren wir uns an der beruflichen Lebenswelt unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer, an deren Kompetenzprofil und an den jeweiligen Erfordernissen der Pflegepraxis.

Wir setzen eine bewusst gesetzte Entscheidung zum Besuch unserer Bildungsangebote voraus und gehen davon aus, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Verantwortung für den eigenen Lerngewinn tragen. Die Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen klinischen und nicht-klinischen Bereichen verfügen über kognitive, handlungsbezogene aber auch soziale Ressourcen und Fähigkeiten, die einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Bildungsveranstaltungen leisten und deren Potential es zu nutzen gilt.

 

Kooperation

Als Akademie für Fortbildungen und Sonderausbildungen/Bereich Pflege haben wir einen definierten Bildungsauftrag zu erfüllen und kooperieren mit verschiedenen Einrichtungen (den entsprechenden Entscheidungsträgerinnen und -trägern in Pflege und Management). Deren Meinungen, Kritiken und Anregungen sind für uns eine wesentliche Grundlage zur Steuerung und Organisation von Bildungsprozessen.

 

 

Literatur:

ERPENBECK, John / WEINBERG, Johannes (1993): Menschenbild und Menschenbildung - Bildungstheoretische Konsequenzen der unterschiedlichen Menschenbilder in der ehemaligen DDR und in der heutigen Bundesrepublik, Waxmann Verlag, München

 

Verantwortlich für diese Seite:
Mag. Michael M. WAGNER