Betten-Management im Wiener Krankenanstaltenverbund

In Ausnahmefällen kann es vorübergehend zu folgenden Situationen kommen:

  • Rund um die Aufnahme und Entlassung von Patient/innen und der damit verbundenen notwendigen administrativen Formalitäten kann es zu kurzen Überlappungen kommen, während der Patient/innen auf ein Zimmer warten. Der KAV arbeitet daran, dass diese Überlappungszeiten so kurz wie möglich ausfallen. Der Krankenanstaltenverbund hat selbstverständlich dafür zu sorgen, dass in Wien keine Patient/innen abgewiesen werden.
  • Medizinische Notwendigkeit eine Patientin oder einen Patienten zu beobachten. Er/sie liegt deshalb in unmittelbarer Nähe des Schwesternstützpunktes, um jederzeit im Blickfeld des Personals zu sein.


 

Maßnahmen des Wiener Krankenanstaltenverbundes


Der Wiener Krankenanstaltenverbund verfügt über rund 9.000 Betten in den Spitälern. Zahlreiche Maßnahmen des KAV haben in der Vermeidung von Gangbetten große Erfolge gebracht: Die Betten werden in den Wiener Spitälern abteilungsübergreifend belegt, darüber hinaus erfolgt ein zentrales, stündliches Monitoring. Die intensive Zusammenarbeit mit den Ordensspitälern hat ebenfalls zu einer Verbesserung der Situation geführt. In allen KAV-Spitälern wurden Ausweichstationen eingerichtet, sodass in Summe fast 200 Betten kurzfristig freigemacht werden können. Zudem wurden zur Entlastung der Unfallchirurgien zwei wesentliche Maßnahmen umgesetzt: Bereits im Frühjahr 2007 wurden in der Hera 20 zusätzliche Betten angemietet. Im Donauspital wurde eine Akutgeriatrie mit 20 Betten geschaffen. Dort können ältere Menschen nach Unfällen (z. B. mit einem Schenkelhalsbruch) speziell versorgt werden. Ziel ist die Rehabilitation und Remobilisation betagter Menschen nach Unfällen.

 

Dadurch konnten für Wien auf einen Schlag zusätzlich 40 Betten zur Entlastung der Unfallchirurgien gewonnen werden!

 

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