Ambulanz für Multiple Sklerose
« Ambulanz der 2. Neurologische Abteilung

Leitung  OÄ Dr.in Veronika Reiner-Deitemyer
Telefon: +43 1 880 00 - 257
Fax: +43 1 880 00 - 520

Ambulanzzeiten: 
Montag  12:00-13:00 Uhr

Anmeldung: Telefonische Anmeldung und Terminvergabe Montag bis Freitag von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr

Ort: Kurhaus

Medizinische Schwerpunkte

Im Falle eines Schubes ist ein Aufsuchen der Ambulanz ohne vorheriger Terminvereinbarung möglich!

 

Die Multiple Sklerose Ambulanz gehört zu den österreichischen Multiple Sklerose Zentren.

Die MS-Ambulanz bietet folgende Leistungen:

  1. Diagnostik sowie Differentialdiagnostik: Anamnese, Statuserhebung, wenn nötig im Rahmen eines stationären Aufenthaltes weitere diagnostische Schritte (Lumbalpunktion und evozierte Potentiale im Haus, Borreliendiagnostik und Vaskulitisdiagnostik im Labor KH-Lainz) sowie interdisziplinäre Befundbesprechungen mit dem Schnittbildzentrum KH-Lainz bezüglich MRI-Befunden (Gehirn, Rückenmark).
  2. Aufklärung und Beratung der Patienten und ihrer Angehörigen über die Erkrankung
  3. Einstellung mit einer immunmodulierenden Therapie: Aufklärung und Einstellung des Patienten, Anleitung zur Selbstinjektion durch Arzt und diplomierte Krankenschwester, engmaschige Kontrollen (nach 1 Woche, 2 Wochen, 1 Monat, dann in 3- bis 6-monatigen Abständen) bezüglich Wirksamkeit der Therapie sowie Früherfassung von Nebenwirkungen.
  4. Regelmäßige EDSS Statuserfassung der Patienten
  5. Symptombehandlung: Spastikeinstellung, Therapie einer Depression, Fatigue Syndrom, Ataxie, Einstellung von paroxysmalen Symptomen..., Beratung bezüglich Heilbehelfe, Inkontinenzberatung, Abklärung und Therapie in enger Zusammenarbeit mit der urologischen Ambulanz KH-Lainz.
  6. Schubbehandlung: meist ambulante i.v. Glukokortikoid Therapie, bei schweren Schüben mit der Möglichkeit einer stationären Aufnahme im Haus
  7. Neurorehabilitation: nach Begutachtung und Erarbeitung von Rehabilitationszielen Möglichkeit einer gezielten stationären Rehabilitation im Haus (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Inkontinenztraining) für die Dauer von 3-6 Wochen.
  8. Beratung in sozialen Belangen: in enger Zusammenarbeit mit der Österreichischen MS-Gesellschaft.

Die Dystonie Ambulanz hat ihren Schwerpunkt in der Diagnostik von fokalen und generalisierten Dystonien sowie ihrer Behandlung. Der Schwerpunkt unseres Zentrums ist der therapeutische Einsatz von Botulinum Toxin i.m.-Injektionen. Nach erfolgter Anamnese, Statuserhebung, hier insbesondere funktioneller Muskelstatus, und Zusatzdiagnostik mittels auswärtiger bildgebender Verfahren (CCT, MRI) wird der Patient über Wirkung und mögliche Nebenwirkungen der Behandlung aufgeklärt. Danach erfolgt die erste Behandlung mit einer klinischen Kontrolle nach 14 Tagen um Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen der Therapie zu erfassen. Neben fokalen cervikalen Dystonien werden mittels Botulinum Toxin Blepharospasmus, Hemispasmus facialis, Früh- und Spätdyskinesien bei extrapyramidalen Störungen behandelt. Ein weiteres Einsatzgebiet dieser Behandlung ist in der Frührehabilitation von Spastik nach cerebrovaskulären Insulten oder bei Multipler Sklerose zur funktionellen Verbesserung und Verhinderung von Kontrakturen oder in der Spätrehabilitation zur Schmerzlinderung bzw. zur Einsparung von Antispastika. Es erfolgt eine individuelle Dosiseinstellung mit Kontrollterminen zur neuerlichen Therapie in 6-wöchigen bis 3-monatigen Abständen. Neben dem Einsatz von Botulinum Toxin erfolgt auch eine Einstellung mit oralen Antispastika. Die Dystonie Ambulanz hat ihren Schwerpunkt in der Diagnostik von fokalen und generalisierten Dystonien sowie ihrer Behandlung. Der Schwerpunkt unseres Zentrums ist der therapeutische Einsatz von Botulinum Toxin i.m.-Injektionen. Nach erfolgter Anamnese, Statuserhebung, hier insbesondere funktioneller Muskelstatus, und Zusatzdiagnostik mittels auswärtiger bildgebender Verfahren (CCT, MRI) wird der Patient über Wirkung und mögliche Nebenwirkungen der Behandlung aufgeklärt. Danach erfolgt die erste Behandlung mit einer klinischen Kontrolle nach 14 Tagen um Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen der Therapie zu erfassen. Neben fokalen cervikalen Dystonien werden mittels Botulinum Toxin Blepharospasmus, Hemispasmus facialis, Früh- und Spätdyskinesien bei extrapyramidalen Störungen behandelt. Ein weiteres Einsatzgebiet dieser Behandlung ist in der Frührehabilitation von Spastik nach cerebrovaskulären Insulten oder bei Multipler Sklerose zur funktionellen Verbesserung und Verhinderung von Kontrakturen oder in der Spätrehabilitation zur Schmerzlinderung bzw. zur Einsparung von Antispastika. Es erfolgt eine individuelle Dosiseinstellung mit Kontrollterminen zur neuerlichen Therapie in 6-wöchigen bis 3-monatigen Abständen. Neben dem Einsatz von Botulinum Toxin erfolgt auch eine Einstellung mit oralen Antispastika.

Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel Verantwortlich für diese Seite:
Webredaktion KHR (KH Hietzing mit NZ Rosenhügel)