Geschichte des Geriatriezentrums Floridsdorf

Die ersten Planungsarbeiten für das Projekt haben bereits Mitte der 90er Jahre begonnen. Der Bau selbst wurde mit dem Spatenstich am 21. Januar 1999 aufgenommen. Noch im September 1999 konnte die Dachgleiche gefeiert werden. Im Dezember 2000 wurde dann der Probebetrieb auf zwei Stationen aufgenommen. Die ersten BewohnerInnen haben am 8. Januar 2001 das Haus bezogen. Die offizielle Eröffnungsfeier war am 15. März 2001. Der Vollbetrieb wurde mit Mai 2001 aufgenommen.

Insgesamt verfügt das Geriatriezentrum über 120 Betten, aufgeteilt auf 5 Stationen mit je 24 Betten. Für die Errichtung des Geriatriezentrums im SMZ Floridsdorf wurde das Konzept einer nutzergesteuerten Planung zur Gänze umgesetzt. Das heißt, dass nicht nur ArchitektInnen und Baufachleute an der planlichen und baulichen Umsetzung mitgearbeitet haben, sondern dass auch von Beginn an VertreterInnen der künftigen Betreiberin im Planungsteam integriert waren. Somit war gewährleistet, dass auch deren Erfahrung und Know How bereits in den Frühstadien des Planungsgeschehens einflossen. Mit der Errichtung des Geriatriezentrums konnte in enger Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Floridsdorf das Sozialmedizinische Zentrum Floridsdorf als Überbegriff für beide Organisationseinheiten geschaffen werden.

Das SMZ Floridsdorf wird von einer Kollegialen Führung geleitet. Bereits bei der Planung wurde darauf Rücksicht genommen, dass bei der räumlichen Ausstattung, der Organisationsplanung und Personalbesetzung weitestgehende Synergieeffekte zu erzielen sind.

Die Haupterschließung des Gebäudes erfolgte über die Schliemanngasse, der Haupteingang befindet sich an der Ecke Bentheimstraße/Schliemanngasse. Das Geriatriezentrum besteht aus zwei Stationshäusern und einem Therapiehaus, die über eine zentrale dreigeschossige Eingangshalle miteinander verbunden sind. Die Anbindung an das bestehende Krankenhaus erfolgt im Untergeschoss über einen Verbindungsgang. Durch die mit der Errichtung des Geriatriezentrums einher gehenden Grundstückszusammenlegung konnte der bestehende PatientInnengarten durch die Einbindung eines Abschnittes der Bentheimstraße (Bereich zwischen Franklinstraße und Schliemanngasse) wesentlich vergrößert werden. Ein besonders sorgsamer Umgang mit dem Altbaumbestand der ehemaligen Bentheimstraße während der Bauarbeiten gewährleistet nunmehr ein prachtvolles, parkähnliches Gesamtbild der neu geschaffenen Grünanlage, die KrankenhauspatientInnen und BewohnerInnen des Geriatriezentrums zu Aufenthalten im Freien bewegen wird.

Allgemeine Projektbeschreibung (23kB-DOC)


Nutzergesteuerte Planung (19kB-DOC)

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